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·31. Mai 2026

Der FC Bayern ist gegen PSG zweimal an der Nase herumgeführt worden

Artikelbild:Der FC Bayern ist gegen PSG zweimal an der Nase herumgeführt worden

Immer wieder Proteste gegen Schiedsrichter Pinheiro. Bild: Adam Pretty / Getty Images

Ein Blick auf den Schiedsrichter: Das Champions-League-Finale muss den FC Bayern nochmals geärgert haben.


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Schiedsrichter Daniel Siebert zeigte im Champions-League-Finale zwischen Arsenal und Paris Saint-Germain eine überzeugende Leistung. Besonders hervorzuheben ist sein konsequentes Vorgehen gegen Zeitspiel. So pfiff er pünktlich zur Halbzeit ab, als Arsenal bei einem Eckball zu viel Zeit verstreichen ließ. Auch bei Einwürfen unterband er Zeitspiel rigoros. In der 47. Minute erhielt Cristhian Mosquera deshalb die Gelbe Karte.

Das konsequente Vorgehen gegen Zeitspiel ist für Schiedsrichter Standard. In Deutschland werden junge Schiedsrichter in unteren Ligen bereits darin geschult, wie sie vorgehen sollen, wenn Spieler Zeit schinden. Kurz gefasst: Beim ersten Mal wird mit den Spielern kommuniziert, beim zweiten Mal erfolgt eine Ermahnung, und beim dritten Mal kann eine Gelbe Karte verhängt werden. So in etwa handelte auch Siebert, woraufhin Arsenal sein Verhalten änderte. Doch was hat das mit dem FC Bayern zu tun?

Mendes hätte Gelb-Rot erhalten müssen

Im Halbfinal-Rückspiel der Münchner gegen Paris Saint-Germain unterliefen Schiedsrichter Joao Pinheiro mehrere Fehler. So hätte Nuno Mendes für ein Handspiel die Gelb-Rote Karte erhalten müssen. Noch gravierender, wenn auch weniger diskutiert, war das Zeitspiel, das PSG früh im Spiel praktizierte. Unfassbar, was Pinheiro den PSG-Spielern durchgehen ließ: Bei Einwürfen wurde mehrfach der Einwerfer gewechselt, zu Eckbällen wurde geschlendert.

Pinheiro begleitete die Spieler teilweise sogar ganz in Ruhe zum Ball. Während PSG so mehrere Minuten herausholte, ließ Pinheiro zudem kaum Nachspielzeit zu und setzte nicht die Strategie von Siebert um. Man darf davon ausgehen, dass dieses Fehlverhalten von Pinheiro unter den Schiedsrichtern genau registriert wurde, weshalb Siebert bestens auf das Thema vorbereitet war – auch wenn es eher Arsenal betraf, da die Gunners lange gegen PSG in Führung lagen.

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