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·6. April 2026
Der FC St. Gallen hat beim Transfer von Alessandro Vogt doppelt verloren

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Einerseits kassieren sie eine Ablöse in Höhe von «nur» 2,7 Mio. Euro. Der Wechsel kommt Hoffenheim damit deutlich günstiger als es der aktuelle Marktwert von Vogt hergeben würde. Schuld daran ist aus FCSG-Sicht eine fixe Ausstiegsklausel, die der 20-jährige Angreifer in seinem bis 2029 gültigen Arbeitspapier besass. St. Gallen versuchte diese Klausel durch eine Vertragsverlängerung mit Gehaltserhöhung zu streichen, Vogt entschied sich aber für den sommerlichen Wechsel in die Bundesliga.
Dieser wurde Anfang März öffentlich kommuniziert. «Trotz der Perspektive, die der FCSG seinem Eigengewächs für die sportliche Zukunft aufgezeigt hat, hat sich Vogt für einen Wechsel zur TSG Hoffenheim entschieden», hiess es damals in einer Pressemitteilung des Klubs.
Inzwischen ist ein weiteres Detail des Wechsels an die Öffentlichkeit gelangt: St. Gallen verfügt beim Stürmer auch nicht über eine Weiterverkaufsbeteiligung. Somit verdient der Super Ligist an weiteren Wechseln Vogts nur noch marginal. Es gibt zwar für die zweieinhalb Jahre des Stürmers im Espen-Trikot eine von der FIFA fix geregelte minimale Partizipation an künftigen Ablösesummen. Diese ist für Vogts Ex-Klubs FC Wohl und Aarau aber sogar höher. Finanziell profitieren wird der FCSG am weiteren Werdegang seines Angreifers kaum noch.
Besonders bitter: Wegen einer Knieverletzung fällt Vogt im Schlussspurt der Saison aktuell auch noch aus. Immerhin scheint eine Rückkehr spätestens zum Cup-Halbfinal gegen Yverdon am 18. April möglich.
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