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·16. März 2026
Der Kapitän geht von Bord: Gladbachs Reitz wechselt zu Bundesliga-Konkurrent

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·16. März 2026

Die Tinte ist trocken: Borussia Mönchengladbach wird im Sommer 2026 einen neuen Spielführer bestimmen müssen. Rocco Reitz, aktueller Amtsträger und Mittelfeldstabilisator, wird den Verein Richtung Leipzig verlassen und sich den Roten Bullen anschließen. Die Elf vom Niederrhein erhält allerdings eine große Ablösesumme.
Reitz, als absoluter Wunschspieler von RB bezeichnet, erhält in Leipzig einen Vertrag bis 2031. Über die Gehaltsstruktur des neuen Arbeitspapiers gibt es aktuell noch keine genaueren Infos. Sky Sport schreibt allerdings von einem ,,Top-Vertrag‘‘. Nachdem der Deal gestern schon fix gemeldet wurde haben die Klubs den Transfer nun bestätigt.
Um den 23-Jährigen vom Niederrhein nach Sachsen zu lotsen, zahlt RB demnach eine garantierte Ablösesumme von 20 Millionen Euro. Leistungsabhängig können weitere drei Millionen Euro an Bonuszahlungen dazukommen. Interessant: Von der Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Millionen Euro wurde keinen Gebrauch gemacht.
Auch wenn Reitz mit Aussicht auf die mögliche Champions-League-Teilnahme mit RB in der kommenden Saison den nächsten Schritt nach oben machen möchte, hält ihn die aktuelle Lage der Borussia zumindest bis Saisonende noch am Boden: Die Elf vom Niederrhein steht mit 28 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz und ist bei nur vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz mögliche Abstiegsängste längst noch nicht los.

Foto: Getty Images
Reitz ist und wird für die verbleibenden acht Bundesliga-Spiele ein wichtiger Faktor sein. Insgesamt erzielte er in bisher 96 Pflichtspielen für die Borussia acht Tore, und bereitete sieben weitere vor. Diesen Samstag steht mit dem Derby gegen den 1. FC Köln das nächste wichtige Duell an.
“Rocco Reitz war unser absoluter Wunschspieler für das zentrale Mittelfeld. Daher freuen wir uns sehr, dass der Transfer geklappt und sich die langfristigen Bemühungen gelohnt haben. Hervorheben kann man sicher die stets transparenten und fairen Verhandlungen mit allen Beteiligten“, sagte RB-Geschäftsführer Sport Marcel Schäfer.
Cedric Greh









































