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·4. September 2026
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Das Insolvenzverfahren der alten Fußballfirma KGaA ist eingeleitet, die wichtigsten Assets sind auf die neue Spielbetriebs-GmbH des TSV 1860 übertragen – doch rund um den Löwen im Achteck sind offenbar noch längst nicht alle Fragen geklärt.
Nachdem Investor Hasan Ismaik gestern via „BILD“ rechtliche Schritte angekündigt hatte, meldete sich der TSV 1860 wenige Stunden vor dem Gastspiel bei der DJK Vilzing (heute, 19 Uhr, db24-Ticker) auf seinen Social-Media-Kanälen zu Wort. Unter dem Titel „Der Löwe ist zurück – das FA-Wappen bleibt diese Saison“ teilte der Klub mit: „Nachdem die Verwendung des Löwen im Achteck durch die neue Fußball-Spielbetriebs-GmbH zunächst nur eingeschränkt möglich war, wird die GmbH das Wappen wieder verwenden können. Wichtig ist dabei: Für den TSV München von 1860 e.V. war und ist die Nutzung des Löwen im Achteck selbstverständlich jederzeit möglich. Der e.V. hat das Wappen daher durchgehend auf seiner Vereinskleidung, im Vereins-Shop und in seiner Kommunikation verwendet.“
Trotzdem werden die Löwen in der laufenden Regionalliga-Saison weiterhin mit dem FA-Wappen auf der Brust auflaufen. Der Verein begründet dies mit der besonderen Bedeutung des Logos in der aktuellen Phase: „Das FA-Wappen steht sinnbildlich für einen historischen und ganz besonderen Abschnitt unserer Vereinsgeschichte. Es wird uns an eine Zeit erinnern, in der unser Verein, seine Mitglieder und seine Fans eindrucksvoll gezeigt haben, welcher Zusammenhalt diesen Verein ausmacht und welche Kraft er entfalten kann.“
Deshalb werde das FA-Wappen bis zum Saisonende auf der Spielkleidung bleiben. In anderen Bereichen soll der traditionelle Löwe dagegen „behutsam und sukzessive“ zurückkehren, ehe er ab der kommenden Saison wieder das gesamte Erscheinungsbild des TSV 1860 prägen soll.Doch eine entscheidende Frage bleibt offen: In welchem Umfang kann die neue Spielbetriebs-GmbH den Löwen künftig auch kommerziell nutzen?
Gerade beim Merchandising dürfte die Angelegenheit etwas komplizierter sein. Die entsprechenden kommerziellen Rechte liegen nach bisherigem Stand nicht automatisch bei der neuen Fußballfirma. Hier besitzt Investor Hasan Ismaik offenbar weiterhin die Exlusiv-Rechte.
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