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Orgullo Rojo

·5. September 2026

Der Marsch des Zorns

Artikelbild:Der Marsch des Zorns

Der angestaute Ärger über die Verkäufe von Gabriel Ávalos, Maximiliano Gutiérrez und Kevin Lomónaco binnen nur fünf Tagen, dazu der erbärmliche Abschluss der Transferperiode, fand an diesem Freitag, dem 4. September, seinen Resonanzraum. Mitglieder, Fanclubs und Anhänger von Independiente versammelten sich aus eigener Initiative vor den Türen des Vereinssitzes an der Avenida Mitre, um friedlich ihre Stimme zu erheben, gegen die Vereinsführung zu singen und einen transparenten und verantwortungsvollen Übergang zu fordern.

Mitten unter den Gesängen und Fahnen sorgten Flugblätter, die in der gesamten Versammlung von Hand zu Hand gingen, für die auffällige und provokante Note. Mit dem Gesicht des Generalsekretärs Daniel Seoane im Vordergrund stand auf den Plakaten unverblümt: "Ich verkaufe alles, ich verpiss mich zur H...". Ein explizites Zeichen der Volkswut über die Transferpolitik, die das Team von Jadson Viera seiner wichtigsten Leistungsträger beraubte.


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Der Tag diente auch als improvisierte politische Bühne, auf der die verschiedenen Oppositionslager ihre Karten auf den Tisch legten. Fernando Montenegro, Vorsitzender von Puro Sentimiento Rojo und einer der Initiatoren des Marsches, zog einen bitteren Vergleich mit der jüngeren Vergangenheit: "Vor vier Jahren standen viele von uns auch schon hier. Das ist sehr traurig. Es ist eine erwachsene Haltung, über Ideen und nicht über Nachnamen zu diskutieren. Wir haben bereits gesehen, dass diese Rezepte nicht funktioniert haben".

Von der traditionellen Lista Roja bekräftigte Enrique González seinerseits seinen Machtanspruch und kündigte seine Absicht an, den Klub zu führen: "Wir werden kandidieren und wir werden die Wahlen gewinnen. Das Dreiergespann steht noch nicht fest".

Juan Lescano wiederum, als Vertreter der Agrupación Independiente, machte deutlich auf Distanz und schloss Wahlbündnisse aus: "Yoyo Maldonado ist der Präsident der Gruppierung, er wird nicht auf der Liste stehen. Wir werden mit niemandem ein Bündnis eingehen".

Schließlich verteidigte Roberto Bustamante, eine führende Stimme der Gruppe Revolución Independiente, sein gemeinsames Projekt mit dem ehemaligen Torhüter des Klubs: "Sie versuchen, Meinungsverschiedenheiten und Fake News zu streuen, weil wir in den Umfragen gut dastehen. Islas ist ein extrem gut vorbereiteter Typ, und wir ziehen das gemeinsam durch". Ein Nachmittag, der die echte Forderung der Fans mit der aufgeheizten Stimmung eines entscheidenden Wahljahres in diesem 2026 verband.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇪🇸 kannst du hier lesen.

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