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·8. Mai 2026
Der nächste Bayern-Transfer-Coup? Eberl geht „All-in bei Gordon“

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·8. Mai 2026

Der FC Bayern treibt seine Kaderplanung für die kommende Saison offenbar mit Hochdruck voran. Besonders ein Name steht dabei aktuell im Mittelpunkt: Anthony Gordon. Der englische Nationalspieler von Newcastle United gilt als absoluter Wunschspieler von Max Eberl – und der Bayern-Sportvorstand scheint bereit zu sein, für den Transfer alles in die Waagschale zu werfen.
Dass sich der FC Bayern intensiv mit Anthony Gordon beschäftigt, ist längst kein Geheimnis mehr. Der 25-Jährige gilt intern als Ideallösung für die linke Außenbahn und passt perfekt in das Anforderungsprofil von Vincent Kompany.
Der Bayern-Coach soll einem Transfer bereits zugestimmt haben. Besonders Max Eberl treibt die Personalie nun offenbar mit Nachdruck voran.
Wie englische Medien zuletzt berichteten, laufen zwischen Newcastle United und dem FC Bayern bereits konkrete Gespräche. Allerdings muss Eberl nicht nur die Verhandlungen mit dem Premier-League-Klub führen, sondern offenbar auch intern Überzeugungsarbeit leisten.
Vor allem im Aufsichtsrat soll es laut Berichten kritische Stimmen geben. Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und Co. sollen die kolportierte Ablösesumme von 80 bis 90 Millionen Euro äußerst skeptisch sehen.
Trotzdem bleibt Gordon laut BILD eines der heißesten Transferziele der Münchner. „Am Montag ist die Aufsichtsratssitzung. Da möchte Max Eberl die neuen Kaderpläne für die neue Saison vorstellen. Was ich gehört habe, ist der Plan momentan: All-in bei Anthony Gordon“, erklärt BILD-Fußballchef Christian Falk im Podcast Bayern Insider.
Einfach wird der Transfer allerdings keineswegs. Laut Falk befinden sich Gordons Berater aktuell auf einer regelrechten Europa-Tour. Neben Gesprächen in München soll es zuletzt auch Kontakte zum FC Barcelona und FC Chelsea gegeben haben. Zudem beobachten mit Arsenal, Liverpool und Manchester United gleich mehrere englische Topklubs die Situation des Offensivspielers.
Gerade deshalb müsse der FC Bayern im Sommer besonders kreativ agieren, betont BILD-Reporter Julian Agardi. Die Münchner stehen damit vor der Herausforderung, sich gegen finanzstarke Konkurrenz aus England durchzusetzen – und gleichzeitig die eigene wirtschaftliche Schmerzgrenze einzuhalten.
Wie genau dieses Modell aussehen soll, dürfte Max Eberl nun bei der anstehenden Aufsichtsratssitzung präsentieren.

Foto: IMAGO
Interessant ist dabei vor allem Eberls jüngste Transferbilanz. Mit Michael Olise und Luis Díaz landete der Bayern-Sportvorstand zuletzt gleich zwei Volltreffer auf dem englischen Markt.
Beide Offensivspieler schlugen beim Rekordmeister sofort ein und entwickelten sich schnell zu wichtigen Säulen der Mannschaft.
Besonders spannend: Laut Hoeneß war der Transfer von Michael Olise im Sommer 2024 vor allem Eberls Verdienst. Der 52-Jährige soll den Deal damals nahezu im Alleingang durchgezogen haben – obwohl es auch intern skeptische Stimmen gegeben haben soll.
Genau diese Erfahrung könnte Eberl jetzt im Poker um Anthony Gordon helfen.
Klar scheint jedenfalls: Nach dem Champions-League-Aus gegen PSG wollen die Bayern ihre Offensive gezielt verstärken – und Anthony Gordon entwickelt sich dabei zunehmend zur absoluten Priorität an der Säbener Straße.






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