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·21. Februar 2026

Der Nächste wird Investor: Courtois kauft sich bei Traditionsklub ein

Artikelbild:Der Nächste wird Investor: Courtois kauft sich bei Traditionsklub ein

Thibaut Courtois scheint bereits über seine aktive Karriere hinaus zu denken und hat neben seinen Leistungen zwischen den Pfosten von Real Madrid sowie der belgischen Nationalmannschaft nun auch eine neue Rolle abseits des Rasens: Der 33-jährige Torwart ist neuer Minderheitsinvestor beim französischen Zweitligisten Le Mans FC. Damit schließt sich Belgier einer wachsenden Gruppe aktiver Topspieler ein, die bereits als Klubbesitzer tätig sind.

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Über seine Investmentfirma NxtPlay Capital sicherte sich Courtois Anteile am Klub aus dem Nordwesten Frankreichs, der aktuell in der Ligue 2 um den Aufstieg ins französische Oberhaus kämpft. Die offizielle Mitteilung des Klubs bestätigt, dass der Weltklasse-Keeper nicht allein in das Projekt einsteigt – Le Mans hat sich in den letzten Monaten zu einem überraschenden Magneten für Sport-Prominente entwickelt und Courtois reiht sich in eine prominente Runde von Investoren ein: Bereits seit dem vergangenen Sommer hält der serbische Tennis-Star Novak Djokovic Anteile am Verein, ebenso ehemalige Formel-1-Stars wie Felipe Massa und Kevin Magnussen. Le Mans’ Präsident betonte derweil, dass dieser Schritt entscheidend sei, um den Klub nachhaltig im Profifußball zu etablieren. Mit den neuen Partnern will man sowohl sportlich als auch infrastrukturell den nächsten Schritt gehen, unter anderem wird am Ausbau eines neuen Trainingszentrums gearbeitet.

Der belgische Schlussmann ist unter den Blancos längst nicht der einzige Profi, der sich im Klubgeschäft engagiert: Vinícius Júnior soll sich beim portugiesischen Zweitligisten FC Alverca beteiligt haben und will den Klub langfristig als Talentschmiede aufbauen. Dort hält er gemeinsam mit weiteren Investoren etwa 70 bis 80 Prozent der Anteile. Auch sein Offensiv-Partner Kylian Mbappé hat sich mit dem SM Caen einen französischen Zweitligisten gesichert, für den er rund 20 Millionen Euro bezahlte und die Mehrheit an dem Verein übernahm. Diese Entwicklungen zeigen: Immer mehr aktive Weltklassespieler engagieren sich auch auf der Investoren- und Eigentümerseite des Fußballs. Ob aus unternehmerischem Ehrgeiz, Leidenschaft für den Sport oder strategischem Blick auf die Zukunft – Profis wie Courtois, Vinícius und Mbappé versuchen sich bereits während ihrer Laufbahn ein zweites Standbein im Fußball aufzubauen.

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Dieser Schritt ins Klub-Business zeigt zwar einen spannenden Trend, doch Vorsicht ist geboten: Der Fall eines anderen Ex-Stars macht deutlich, dass es auch nach hinten losgehen kann. Braziliens Legende Ronaldo Nazário übernahm 2018 den spanischen Klub Real Valladolid und galt lange als Hoffnungsträger für sportlichen Aufschwung und Stabilität. Doch nach mehreren Abstiegssaisons und massiven Fanprotesten mussten sich Ronaldo und seine Partner 2025 wieder von ihren Anteilen trennen, weil der Klub sportlich und in der Beziehung zur Anhängerschaft nicht die erhoffte Entwicklung nahm. Dieser längere, turbulente Eigentümer-Abschnitt endete schließlich mit einem Verkauf an eine Investmentgruppe und zeigt, wie schwierig das Geschäft hinter den Kulissen sein kann.

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