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·5. Februar 2026

„Der richtige Trainer beim BVB“: Trainerlegende verteidigt Kovac

Artikelbild:„Der richtige Trainer beim BVB“: Trainerlegende verteidigt Kovac

Borussia Dortmund überzeugt sportlich, doch der Spielstil unter Niko Kovac sorgt weiter für Diskussionen. Eine Trainerlegende stellt sich nun klar hinter den BVB-Coach.

Trotz starker Resultate ebbt die Kritik am Spielstil von Borussia Dortmund nicht ab. Als Tabellenzweiter der Bundesliga, mit nur einer Niederlage aus 20 Spielen und komfortablem Vorsprung auf die Verfolger, liefert der BVB unter Niko Kovac vor allem in der Ergebnisbilanz überzeugende Argumente. Dennoch wird dem Dortmunder Fußball häufig mangelnde Attraktivität vorgeworfen.


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Genau hier setzt Kovac selbst an, wenn er seine Arbeit mit der Unterscheidung zwischen A- und B-Note beschreibt. Während die Resultate – die A-Note – stimmen und sogar mit historischen Vergleichswerten mithalten können, gilt das spielerische Element für viele Beobachter als ausbaufähig. Teile der Fans vermissen Tempo, Risiko und Begeisterung auf dem Platz, obwohl der BVB zu den stärksten Heimteams der Liga zählt.

Rückendeckung erhält Kovac nun von einer absoluten Vereinsikone. Ottmar Hitzfeld, der Borussia Dortmund zu großen Erfolgen führte, stellt sich demonstrativ hinter den aktuellen Trainer. „Niko erfüllt die Erwartungen beim BVB aus meiner Trainersicht sehr gut. Er hat das Team wieder stabilisiert und in die Spur gebracht“, sagte der 77-Jährige der Sport Bild.

Hitzfeld stärkt BVB-Trainer Kovac öffentlich den Rücken

Zudem lobte er Kovacs Führungsstil: „Er ist mit seiner offenen Art und seiner positiven Mentalität der richtige Trainer beim BVB.“ Hitzfeld kennt den Kroaten aus gemeinsamen Zeiten beim FC Bayern München, wo der heutige BVB-Coach Anfang der 2000er-Jahre unter ihm spielte. Diese persönliche Erfahrung fließt auch in seine Einschätzung der aktuellen Situation ein. Dortmund sei ein Verein mit enormem öffentlichen Druck, betonte Hitzfeld – gerade dann, wenn Ergebnisse einmal nicht stimmen.

Unterm Strich bleibt ein Spannungsfeld zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Während sich die nackten Zahlen kaum angreifen lassen und der BVB punktetechnisch sogar mit der ersten Meistersaison unter Jürgen Klopp konkurriert, wird die spielerische Handschrift weiter kritisch begleitet. Mit der klaren Rückendeckung einer Trainerlegende erhält Niko Kovac nun jedoch prominente Unterstützung – und Zeit, auch an der viel diskutierten B-Note zu arbeiten.

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