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·20. März 2026
Der zweite Allrounder, eine Maschine und Wegbereiter für Kaminski in der Offensive

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Simon Bartsch
20 März, 2026
Zwei Mal in Serie spielte Tom Krauß auf der Position des Rechtsverteidigers und löste die Aufgabe gut. So gut, dass er wohl auch gegen Gladbach dort auflaufen könnte. Lukas Kwasniok ist von den Fähigkeiten des gelernten Sechsers überzeugt. Denn das ermöglicht wiederum Jakub Kaminski die Besetzung der Idealposition.

Jakub Kaminski und Tom Krauß vom 1. FC Köln
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Auch, wenn sich die personelle Lage zuletzt ein wenig entspannte, die Situation rund um die Ausfälle ist bei den Geißböcken nach wie vor eine beachtliche. Für das Derby gegen Mönchengladbach werden Trainer Lukas Kwasniok wohl mehr als ein halbes Dutzend Spieler aus unterschiedlichen Gründen fehlen. Wie ein roter Faden zieht sich die Personalsituation durch die Saison. Obwohl er allen Grund hätte, hadert der Coach nur sehr selten mit dem Verletztenstand, sucht viel eher dann doch kreativ seine Lösungen. Nicht umsonst spielte Jakub Kaminski gefühlt bis auf den Innenverteidiger und den Keeper jede Position bei den Geißböcken. Für den Trainer tatsächlich ein Dilemma. Denn Kwasniok sprach dem Polen vor der Saison ein Positions-Versprechen aus, das er aufgrund des personellen Engpasses und dann eben der Polyvalenz des Spielers nicht halten konnte.
Kaminski bewies aber, dass er eigentlich in vorderster Front für den FC die größte Waffe ist. Das wusste auch Kwasniok, der dann noch eine andere Lösung gefunden hat: Tom Krauß. „Ich habe einfach mit dem Tom einen zweiten Allrounder, den du wie eine Maschine überall hinstellen kannst. Mit anderen Stärken und Schwächen als Kuba, aber er führt einfach dazu, dass der Kuba wieder weiter vorne spielen kann“, erklärte Kwasniok am Donnerstag. Gegen den BVB und den HSV spielte der 24-Jährige als rechter Teil der Viererkette und löste die Aufgabe gerade in der Defensive stark. So, als wäre auch diese Position keine ungewohnte für den Defensivspieler, der zu Beginn der Saison auch schon als Innen- und Linksverteidiger agierte. „Tom ist ist einfach ein Soldat. Ich bin sehr happy, dass er bei uns ist“, lobte Kwasniok.
Dabei hatte sich der gebürtige Leipziger eigentlich im Zentrum festgespielt, ging dort zudem mit Leidenschaft und Willen im Stile eines Leaders voran. „Ich hätte ihn logischerweise auch lieber jetzt eben im Mittelfeld zum Abgreifen, aber so wie er das einfach als Rechtsverteidiger dann auch spielt, ist es für uns Gold wert“, sagte der Coach. Und eben auch, weil Krauß damit den Weg für Kaminski in der Offensive wiederum frei macht. Das sei gegen den HSV auch schon mal unsauber gewesen, „aber je länger er dann wieder in dieser Offensive frei spielen wird, desto öfter kommt er in diese Abschlusssituation“, erklärte Kwasniok. „Dann wird er in der Entscheidungsfindung auch besser werden. Ich will nicht zu viel vorwegnehmen, denn der Fußball ist so schnelllebig, aber es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn er dann noch mal rechter Verteidiger eines Tages spielen wird.“
Immerhin gibt es aber Licht am Ende des Personal-Tunnels. Mit Sebastian Sebulonsen ist der nominelle Rechtsverteidiger wieder zurück, sitzt gerade nur seine Gelbsperre ab. Auch Jan Thielmann wäre eine Option. Denn Lukas Kwasniok hätte sicher nichts dagegen, seine beiden Allrounder auf den eigentlichen Idealpositionen aufzustellen.









































