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·2. April 2026

Derby zwischen Essen und Duisburg: Was für wen spricht

Artikelbild:Derby zwischen Essen und Duisburg: Was für wen spricht

Am Samstag (16:30 Uhr) steht an der Hafenstraße das mit Spannung erwartete Derby zwischen Rot-Weiss Essen und dem MSV Duisburg an. Im Vorfeld analysiert liga3-online.de, was für wen spricht.

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Form: Vier Siege in Folge! Nach einem zwischenzeitlichen Durchhänger mit zwei bitteren Niederlagen gegen Osnabrück und Rostock hat sich Rot-Weiss Essen eindrucksvoll zurückgekämpft und steht erstmals in der 3. Liga auf einem direkten Aufstiegsplatz. Einen Zähler vor dem MSV Duisburg, der nur zwei der letzten fünf Spiele gewinnen konnte und in der Formtabelle daher nur Neunter ist. RWE belegt dagegen Rang 3.


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Heimstärke: Die heimische Hafenstraße ist in dieser Saison eine Festung. In 15 Partien haben die Essener neun Siege und vier Unentschieden einfahren können, lediglich zweimal musste sich die Elf von Trainer Uwe Koschinat zuhause geschlagen geben – zuletzt Mitte November. Seitdem gab es aus sieben Spielen starke 17 Punkte – bei 17:9 Toren. Die letzten drei Heimspiele gegen Aue, Mannheim und Regensburg hat RWE allesamt gewonnen.

MSV auswärtsschwach: Während Essen eine Heimmacht ist, zählt der MSV zu den schwächeren Auswärtsteams der Liga. Nur viermal gingen die Zebras in 15 Spielen als Sieger vom Platz und belegen mit dieser Bilanz lediglich einen Platz im Mittelfeld. In den letzten sechs Monaten konnten die Zebras lediglich beim VfB Stuttgart II gewinnen (4:0), zuletzt hat Duisburg drei von vier Auswärtsspielen verloren – und dabei 18 Gegentore kassiert.

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Chancenverwertung: 530 Mal schoss der MSV in der bisherigen Saison auf das Tor und erzielte daraus 54 Tore, was einer Quote von 10,2 Prozent entspricht. Damit weisen die Zebras nach dem SC Verl die zweitbeste Chancenverwertung der Liga auf. RWE dagegen belegt in dieser Statistik nur den siebten Rang. Denn obwohl die Mannschaft von der Hafenstraße im Vergleich zum MSV 146 Torschüsse mehr abgegeben hat, resultierte daraus nur sieben zusätzliche Treffer.

Bilanz: Laut "transfermarkt.de" standen sich beide Klubs bislang 56 Mal gegenüber – oft mit dem besseren Ende für die Zebras. 22 Mal ging der MSV als Sieger vom Platz, während RWE erst 18 Partien entscheiden konnte. In den letzten sechs Aufeinandertreffen mit RWE sprangen zwar nur zwei Unentschieden heraus, zuvor konnte Duisburg aber zweimal hintereinander an der Hafenstraße gewinnen. Generell ging der MSV schon zehnmal in Essen als Sieger vom Platz.

RWE defensiv anfällig: Zwar stand auch die Defensive des MSV Duisburg in den letzten Wochen nicht immer sicher, doch insgesamt ist Essen anfälliger: 49 Gegentore in 30 Spielen bedeuten den schwächsten Wert aller Aufstiegskandidaten. Erst viermal konnte RWE in dieser Saison die Null halten, selbst gegen Abstiegskandidat Erzgebirge Aue, das die zweitschwächste Offensive stellt, musste RWE zuletzt zwei Gegentore hinnehmen.

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