Derbysiegerinnen! FC Bayern Frauen schlagen Nürnberg mit 2:0 | OneFootball

Derbysiegerinnen! FC Bayern Frauen schlagen Nürnberg mit 2:0 | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Miasanrot

Miasanrot

·28. März 2026

Derbysiegerinnen! FC Bayern Frauen schlagen Nürnberg mit 2:0

Artikelbild:Derbysiegerinnen! FC Bayern Frauen schlagen Nürnberg mit 2:0

Die FC Bayern Frauen schlagen den 1. FC Nürnberg im bayerisch-fränkischen Derby mit 2:0 und bleiben weiter souveräne Tabellenführerinnen in der Frauen-Bundesliga. Durch diesen Sieg wurde zudem der Vereinsrekord von 18 Bundesliga-Erfolgen in Serie eingestellt. Miasanrot war für euch vor Ort am Campus.

Nach über einem Monat ohne Heimspiel waren die FC Bayern Frauen am Samstag am heimischen Campus gegen den 1. FC Nürnberg gefordert. Durch das erfolgreiche Auswärtsspiel in Old Trafford gegen Manchester United konnten die Bayern mit viel Rückenwind in die Partie gehen. Trotz sehr kurzer Pause und wenig Zeit für eine ausführliche Gegnervorbereitung war man im bayerisch-fränkischen Duell natürlich der haushohe Favorit.


OneFootball Videos


Die Frauen des 1. FC Nürnberg warten aktuell weiter auf ein Erfolgserlebnis in der Liga. Im jüngsten Spiel gegen den 1. FC Köln Frauen geriet das Team von Thomas Oostendorp bereits vor der Pause mit 0:2 in Rückstand. Der späte Treffer von Nastassja Lein in der 80. Minute kam letztlich zu spät, sodass die Partie verloren ging.

Auch zuvor gegen den SC Freiburg Frauen blieb der erhoffte Punktgewinn aus: Nach Gegentoren kurz vor und spät nach der Pause konnte Laura Miller zwar direkt antworten, doch mehr als der Anschlusstreffer gelang nicht. Die Folge war eine weitere knappe Niederlage, wodurch der FCN aktuell mit 19 Punkten auf Rang elf der Tabelle steht.

  1. Werbung: Bis zu 50 Prozent Rabatt auf Trikots des FC Bayern bei Kitbag! (Affiliate-Link)
  2. Werbung: Das WM-Trikot der Nationalmannschaft – jetzt im offiziellen DFB-Fanshop! (Affiliate-Link)

Im direkten Vergleich spricht vieles für die FC Bayern München Frauen: Zwei von drei bisherigen Bundesliga-Duellen konnten die Münchnerinnen für sich entscheiden, einmal endete die Partie unentschieden. Besonders deutlich verlief das Hinspiel dieser Saison, in dem das Team von José Barcala mit 6:0 gewann – so hoch wie gegen keinen anderen Gegner. Zudem bietet sich nun die Chance, mit einem weiteren Sieg den Vereinsrekord von 18 Bundesliga-Erfolgen in Serie einzustellen.

Weitere Artikel zum FC Bayern München:

  1. Im Training einstudiert! Wie Barcala Manchester United knackte
  2. Tanikawa setzt den Momo-K.-o.! FC Bayern schlägt Manchester United
  3. Zur aktuellen Podcast-Folge

Nur Imade sorgt für Gefahr bei den FC Bayern Frauen

Cheftrainer Jose Barcala veränderte seine Startelf nach dem intensiven Spiel auf der Insel erwartungsgemäß auf mehreren Positionen. Einzig Caruso, Gwinn, Simon und Stanway blieben aus der Startelf vom Mittwoch erhalten. Neu dabei waren Dunst, Imade, Padilla-Bidas und Tanikawa sowie die beiden Innenverteidigerinnen Magdalena Eriksson und Stine Ballisager. Dazu gab es auch auf der Torhüterinnenposition einen Wechsel und Grohs durfte mal wieder ein paar Pflichtspielminuten sammeln.

Die Bayern begannen gewohnt dominant und versuchten die Partie komplett zu kontrollieren. Die erste große Chance gab es dann in Minute 14: Nach einem Eckball stieg Enda Imade am höchsten und wuchtete den Ball per Kopf aufs Tor, doch Gästekeeperin Romero parierte glänzend und den zweiten Ball konnten die Nürnbergerinnen unter höchster Bedrängnis gerade noch klären.

Die Nürnbergerinnen blieben weiter aktiv und suchten immer wieder die Abschlüsse aus der Distanz. In der 17. Minute war es Pápai aus gut 24 Metern, die den Schuss rechts über die Latte setzte. Die Anfangsphase überstanden die Gäste gut und präsentierten sich sehr kompakt. Der FCB tat sich gegen den tiefstehenden Block der Nürnbergerinnen erwartungsgemäß aber auch etwas schwer.

Besonders auffällig war in der ersten Halbzeit die Präsenz von Mittelstürmerin Enda Imade. Immer wieder wurde sie von ihren Mitspielerinnen gesucht und war Zielspielerin für fast jede hohe Flanke in den Nürnberger Sechzehner. Mehrmals scheiterte sie nur knapp und setzte den Ball haarscharf übers Tor.

So ging es mit einem nicht ganz unverdienten 0:0 für die Nürnbergerinnen in die Pause. Den FC Bayern Frauen fehlte teilweise etwas die Dynamik und Zielstrebigkeit im Angriffsspiel. Wie schon gegen Manchester United am vergangenen Mittwoch schaffte es der Gegner auch wieder öfter den Spielaufbau der Bayern zu stören und für kleinere Fehler zu sorgen. Zum Glück der Bayern wurden diese jedoch nicht härter bestraft.

Imade krönt Kopfballfestspiele mit der Führung

Bei den Bayern ersetzte Glodis Viggósdóttir nach der Pause Gwinn und Stine Ballisager rückte dafür auf die Rechtsverteidigerinnenposition. Und direkt mit der ersten Aktion in Halbzeit zwei schlugen die Münchnerinnen zu. Ein Eckball von Caro Simon fand den Kopf der eingewechselten Viggósdóttir, deren Kopfball von Romero an die Latte gelenkt wurde. Imade schaltete schnell und drückte den Ball aus kürzester Distanz per Kopf über die Linie zur 1:0-Führung, wurde dabei aber noch von Meroni mit dem Fuß am Kopf erwischt. Zum Glück ging es nach dem Jubel weiter für die Spanierin.

Wenige Minuten später konnte Gästekeeperin Romero durch eine starke Parade den schnellen Doppelschlag gerade noch verhindern! Mit etwas Glück geriet eine Hereingabe von Stanway auf dem rechten Flügel zu Padilla-Bidas, die an die Strafraumgrenze zu Tanikawa ablegte. Die Japanerin schlenzte den Ball aufs linke Eck, Romero hechtete zum Ball und lenkte ihn im letzten Moment noch um den Pfosten.

Danach wechselte Barcala dreifach und brachte mit Kett, Amani und Top-Talent Zähringer weitere frische Kräfte. Eine Pause bekamen dafür Georgia Stanway, Caro Simon und Momoko Tanikawa. Die Bayern drückten nun auf die Vorentscheidung und wieder wurde es gefährlich nach einem Kopfball von Viggósdóttir im Anschluss an eine Freistoßflanke, aber erneut stand auch hier die Latte im Weg.

Danach ruhte das Spiel wieder ein wenig und die Bayern Frauen suchten nicht mehr so konsequent den Weg nach vorn. In der 70. Minute kam dann noch Pernille Harder für Arianna Caruso in die Partie. Top-Talent Luzie Zähringer agierte nach ihrer Einwechslung neben Amani auf der Sechs und forderte immer wieder sehr aktiv die Bälle.

Für die Entscheidung in der 80. Minute sorgte dann Natalia Padilla-Bidas: Barbara Dunst steckte rechts ans Strafraumeck zu Imade durch, die den Ball schön mit Effet an den Fünfer brachte. Dort lief Padilla-Bidas ein und drückte den Ball eiskalt aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Linie.

Kurz vor Schluss schnürte Padilla-Bidas beinahe noch den Doppelpack! Wieder ging es über Dunst und Imade auf der rechten Seite. Imade brachte den Ball flach in den Fünfer, in dem die 23-jährige direkt abnahm, aber an einer starken Romero scheiterte.

Bei diesem Spielstand sollte es dann auch bleiben und Schiedsrichterin Karoline Wacker pfiff nach drei Minuten Nachspielzeit relativ pünktlich ab und die FC Bayern Frauen feierten damit ihren 20. Saisonsieg. Am Ende bleiben unterm Strich die nächste drei Punkte hängen. Ohne Glanzleistung, aber die hatte es in diesem Spiel und nach einer intensiven Woche auch nicht nötig. Man bleibt weiter souveräne Tabellenführerinnen und rückt der Meisterschaftsentscheidung immer näher.

Für die FC Bayern Frauen geht es nun am kommenden Mittwoch in der heimischen Allianz-Arena im Rückspiel gegen Manchester United, um den langersehnten Einzug ins Champions-League-Halbfinale. 18:45 Uhr wird dann in Fröttmaning bereits angepfiffen. Für die Club-Frauen geht es erst in knapp einem Monat im Abstiegskampf gegen den HSV weiter, da zuvor die Länderspielpause ansteht.

Hat dir der Artikel gefallen?

Unterstütze unsere Arbeit, damit wir auch morgen noch unabhängig berichten und analysieren können. Schon 2 Euro machen einen großen Unterschied.

Hier weiterlesen

MSR433: MOMO statt FOMO: Tanikawa vom Jetlag zur Matchwinnerin

FC Bayern: Im Training einstudiert – Wie Barcala Manchester geknackt hat

Manuel Neuer wird 40: Ist er der GOAT-Keeper des FC Bayern?

Impressum des Publishers ansehen