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·9. Mai 2026

Deutsche Nationalmannschaft bei der WM 2026: Noch keine Einigung über WM-Prämien

Artikelbild:Deutsche Nationalmannschaft bei der WM 2026: Noch keine Einigung über WM-Prämien

Der Deutsche Fußball-Bund und die von Kapitän Joshua geführte Nationalmannschaft haben sich bei möglichen Prämien für die WM 2026 noch nicht verständigt. DFB-Präsident Bernd Neuendorf sprach am Rande des Verbandstags des Bayerischen Fußball-Verbandes in Bad Gögging von laufenden Gesprächen mit dem Mannschaftsrat. Eine öffentliche Verhandlung gebe es nicht.

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Joshua Kimmich (Deutschland) applaudiert den Fans nach dem Sieg gegen Ghana in der MHPArena in Stuttgart am 30. März 2026. Alexander Hassenstein / Getty Images


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„Wir sind in guten Gesprächen mit dem Mannschaftsrat. Aber wir führen die Verhandlungen nicht öffentlich“, sagte Neuendorf der „Deutschen Presse-Agentur“. Einen guten Monat vor dem Turnierbeginn am 11. Juni in Kanada, Mexiko und den USA zeigte sich der Verbandschef dennoch gelassen. Für den DFB führt Geschäftsführer Andreas Rettig die Gespräche federführend.

Preisgeld-Debatte vor dem Turnierstart

Bei den vergangenen Turnieren hatte der Verband teils deutlich höhere Summen in Aussicht gestellt. Die bislang höchste WM-Prämie erhielten die deutschen Weltmeister um Kapitän Philipp Lahm 2014 in Brasilien, damals gab es 300.000 Euro pro Spieler. Für den Titel bei der Heim-EM 2024 wären sogar 400.000 Euro je Akteur ausgelobt gewesen.

Nach dem Viertelfinal-Aus gegen Spanien kassierten die 26 Spieler jeweils 100.000 Euro. Bei den beiden jüngsten Weltmeisterschaften 2018 in Russland und 2022 in Katar gingen die Profis nach dem Vorrunden-Aus dagegen leer aus.

Lahm und Neuendorf setzen hohe Maßstäbe

Philipp Lahm selbst legte bei seinem Auftritt in Bad Gögging die Latte für das Team von Julian Nagelsmann trotz der jüngsten WM-Rückschläge hoch. Für eine große Fußball-Nation wie Deutschland müsse „das Halbfinale immer das Ziel sein“, sagte der 42-Jährige als Gast.

Neuendorf nannte zwar keine konkrete Turnierrunde als Ziel, formulierte aber ebenfalls hohe Ansprüche. „Natürlich fährt man zu so einem Turnier, um letztlich auch weit zu kommen. Es gibt Top-Mannschaften, die üblichen Verdächtigen. Man hat die Engländer, die Franzosen, auch Brasilien und Argentinien als Titelverteidiger. Aber wir haben eine tolle Mannschaft. Ich merke bei ihr einen Spirit, der gut ist. Ich glaube, zum erweiterten Kreis gehören wir durchaus“, sagte der 64-Jährige.

DFB glaubt an ein starkes Turnier

Der DFB-Präsident geht davon aus, dass die Nationalmannschaft unter Nagelsmann nicht erneut früh bei einer WM scheitern wird. „Die Vorbereitungen bei uns laufen sehr professionell, was den sportlichen Bereich betrifft. Wir freuen uns sehr auf das Turnier und auf die Spiele. Und natürlich hoffen wir, dass wir die letzten beiden Weltmeisterschaften toppen und deutlich weiterkommen“, erklärte Neuendorf.

Gleichzeitig verwies er auf den anhaltenden Respekt vor dem viermaligen Weltmeister. Aus zahlreichen Gesprächen mit Verbandspräsidenten habe er den Eindruck gewonnen, dass Deutschland nach wie vor gefürchtet sei. „Wenn man eins sagen kann, dann ist es mit Sicherheit das, dass mir alle bestätigen, dass sie eines nicht gerne wollen, nämlich gegen Deutschland spielen.“

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