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·19. März 2026

Deutsche Nationalmannschaft Trailer: Heute Kinostart für diesen Film zur gewonnenen Weltmeisterschaft 1990

Artikelbild:Deutsche Nationalmannschaft Trailer: Heute Kinostart für diesen Film zur gewonnenen Weltmeisterschaft 1990

Heute startet mit „Ein Sommer in Italien – WM 1990“ ein Film über die gewonnene Weltmeisterschaft von 1990 und die damalige Deutsche Nationalmannschaft. Die Dokumentation von Vanessa Goll und Nadja Kölling zeigt 18 Zeitzeugen – ausschließlich Spieler und Mitglieder des Trainerstabs – und erzählt das Turnier in chronologischer Folge von Spiel zu Spiel. Im Mittelpunkt stehen die Stimmung im Team, das Quartier am Comer See und persönliche Erinnerungen, nicht die großen politischen Analysen. Der Kinostart am 19. März richtet den Blick auf ein unbeschwertes Kapitel der deutschen Fußballgeschichte.

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Die Dokumentation „Ein Sommer in Italien – WM 1990“ startet im März im Kino und vor der WM 2026 auf Sky und WOW. (Bildrechte:(c)B|14Fotograf:Sky Deutschland)


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Kinostart: „Ein Sommer in Italien – WM 1990“ kommt am 19. März

Die Dokumentation läuft ab dem 19. März in den Kinos und konzentriert sich auf die Sportgeschichte jener Saison. Regisseurinnen Vanessa Goll und Nadja Kölling lassen ausschließlich Akteure zu Wort kommen, die das Turnier unmittelbar erlebt haben. Dadurch entsteht ein unmittelbares Porträt der Mannschaft und ihres Umfelds, das weniger auf historische Einordnung setzt als auf Erinnerungen, Atmosphäre und persönliche Anekdoten.

Filmaufbau und Zeitzeugen

Der Film arbeitet chronologisch: Spiel für Spiel wird die WM 1990 in Italien nachgezeichnet, vom Auftakt bis zum Finale. Insgesamt kommen 18 Zeitzeugen zu Wort, darunter Spieler wie Thomas Häßler und Andreas Möller sowie Mitglieder des Trainerstabs. Diese Perspektive ist zugleich die Stärke der Dokumentation, weil sie Details und Emotionen liefert, die in Spielberichten oft fehlen. Gleichzeitig verzichtet der Film weitgehend auf externe Kommentatoren oder große historische Analysen.

Quartier am Comer See und die Stimmung im Team

Als Trainings- und Rückzugsort fungierte damals ein Kastell am Comer See; dieses Quartier schildern die Protagonisten als zentralen Ort für Zusammenhalt und gute Laune. Die allgemeine Stimmung im Team beschreibt Thomas Häßler so: „Am ersten Tag sind wir praktisch auf eine rosa Wolke gestiegen und damit durch das ganze Turnier geflogen.“ Klaus Augenthaler betont die gesamtdeutsche Dimension: „Das hat uns schon sehr geholfen, dass Ostdeutsche in Italien waren.“ Diese Atmosphäre von Aufbruch und Zusammenhalt prägt die Erinnerungen der Spieler.

Vom Auftakt gegen Jugoslawien bis zum Endspiel gegen Argentinien

Die Dokumentation behandelt das Turnier von den Gruppenspielen über das Achtelfinale gegen Holland bis zum Endspiel in Rom gegen Argentinien. Das Auftaktspiel gegen Jugoslawien, das legendäre Achtelfinale und schließlich das einseitige Finale gegen den Titelverteidiger bilden die narrative Klammer. Franz Beckenbauers Mannschaft dominierte das Endspiel trotz Diego Maradona, wie die Filmbeiträge widerspiegeln.

Karl‑Heinz Riedle und Andreas Möller erinnern sich wehmütig an jene Zeit: „War schon ‘ne geile Zeit, gell?“, fragt Riedle, Möller antwortet: „Das war wirklich ein Märchen.“ Guido Buchwald beschreibt den inneren Zusammenhalt: „Wir haben untereinander so viel Spaß und Freude gehabt.“ Als verbindendes Motto tritt im Film die Idee hervor, dass die Mannschaft mehr als elf Einzelspieler war – 22 Freunde, nicht nur elf.

Das letzte Wort in der Dokumentation gehört dem damaligen Kapitän Lothar Matthäus, der die Dekade charakterisiert: „Die 1990er, die hatten Charakter. Und darauf bin ich stolz.“ Damit rückt der Film die Deutsche Nationalmannschaft von 1990 als prägende Erinnerung an eine sportliche Erfolgsgeschichte in den Vordergrund.

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