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·15. Juni 2026

Deutschland nach dem 7:1 Sieg – Neuer schwärmt: „Wie ein erstes Spiel“

Artikelbild:Deutschland nach dem 7:1 Sieg – Neuer schwärmt: „Wie ein erstes Spiel“

Manuel Neuer ist mit einem starken Gefühl in seine fünfte WM eingestiegen und hat beim 7:1 gegen Curaçao sein Comeback im DFB-Team gefeiert. Die Wade hielt, der Rekordmann genoss den Auftritt in Houston und wirkte nach dem Kantersieg fast wieder wie bei seiner ersten Weltmeisterschaft.

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Deutschlands Torhüter Manuel Neuer begrüßt nach dem 7:1-Sieg im WM-Gruppenspiel gegen Curaçao den früheren Weltmeister Bastian Schweinsteiger, der als TV-Experte im Einsatz war. Die Partie der Gruppe E fand am 14. Juni 2026 im Houston Stadium in Houston, Texas, statt. Alexander Hassenstein / Getty Images North America via Getty Images


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Neuer zurück auf der WM-Bühne

Zwölf Jahre nach der legendären Gala von Belo Horizonte erinnerte sich der 40 Jahre alte Torhüter unweigerlich an Brasilien 2014. Damals war er mit 79 Tagen auf dem Buckel schon lange kein Jungspund mehr, nun rückte er mit 40 Jahren und 79 Tagen zum ältesten deutschen Nationalspieler auf. Das Ergebnis gegen den Fußball-Zwerg Curaçao wollte Neuer trotzdem nicht kleinreden. „Wir wissen“, sagte der Rekordmann nach dem Auftakterfolg, „das war jetzt kein Halbfinale gegen Brasilien.“ Zugleich stellte er klar, dass auch ein Sieg in dieser Größenordnung erst einmal geschafft werden müsse. „In der Höhe muss man auch erstmal so gewinnen.“

Gefühl wie bei der ersten WM

Persönlich hätte der Abend für Neuer sogar noch runder verlaufen können. In seinem 125. Länderspiel blieb der ganz große Prüfstand zwar aus, doch beim Gegentor zum 1:1 war er machtlos genug, sich über das unglückliche 1:1 zu ärgern. Der abgefälschte Abschluss von Livano Comenencia rutschte durch, weil Joshua Kimmich noch entscheidend dazwischen war. „Wäre Jo (Kimmich) nicht dran gewesen, hätte ich ihn gehabt“, sagte Neuer. Trotz dieses Makels überwog bei ihm die Freude deutlich. „Das war wie ein erstes Spiel. Ich freue mich so darüber, als wenn es jetzt meine erste WM wäre“, erklärte er nach seinem Comeback.

Vertrauen, Ruhe und große Ziele

Im Team nehme er einen sehr guten Spirit wahr, betonte Neuer. Der Auftakt in das Turnier sei nicht nur wegen des Resultats wichtig gewesen, sondern auch wegen der Wirkung innerhalb der Mannschaft. „Das gibt uns erstmal Vertrauen. Im Turnier zu sein, so gestartet zu sein, ist wirklich etwas ganz Besonderes.“ Für das DFB-Team gebe es „einfach die richtigen Charaktere in unserer Mannschaft. Das stimmt mich alles positiv.“ Auch Bundestrainer Julian Nagelsmann bekam Lob ab. Neuer bescheinigte ihm einen „guten“ Job und „extreme Ruhe“.

Für den Schlussmann, der sich „überglücklich“ und „unglaublich stolz“ zeigte, wieder im Nationaltrikot auflaufen zu können, war es der Auftakt seiner fünften WM-Teilnahme. Mit einem Viertelfinaleinzug könnte er zudem noch zum deutschen WM-Rekordspieler aufsteigen. Sollte Deutschland auch diese Hürde nehmen, würden die Erinnerungen an Brasilien 2014 erneut hochkommen.

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