Dezimiert und spät geschockt – 1:3 gegen St. Pölten | OneFootball

Dezimiert und spät geschockt – 1:3 gegen St. Pölten | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: FC Red Bull Salzburg

FC Red Bull Salzburg

·13. September 2026

Dezimiert und spät geschockt – 1:3 gegen St. Pölten

Artikelbild:Dezimiert und spät geschockt – 1:3 gegen St. Pölten

In Unterzahl den Niederösterreichern unterlegen

 70 Minuten reiben sich unsere Lieferinger in Unterzahl auf, nach zwischenzeitlichem Ausgleich durch den Tornovizen Said Nisic schockt der SKN unsere Elf im Endspurt. Damit endet die Saisonpremiere in der Red Bull Arena mit 1:3.

Spielbericht

Vor dem Spiel stand unsere Elf, gemeinsam mit dem gesamten Betreuerteam, Spalier. Nicht für #LigaZwa-Vizemeister SKN St. Pölten, sondern für Bernhard Seywald. Unser Zeugwart, der 21 Jahre lang für unsere Farben im Einsatz war und sich nun in den verdienten Ruhestand verabschiedet, wurde im Vorfeld dieser Matinee geehrt.


OneFootball Videos


Artikelbild:Dezimiert und spät geschockt – 1:3 gegen St. Pölten

Dieses „Gasse-Bilden“ prolongierte sich auch ins Match, die Gäste stellten unsere Mannschaft mit ihren Tempovorteilen immer wieder vor Probleme. Schon in Minute 2 musste Rückhalt Jonas Winklhofer gegen Amoah eingreifen. Diese Schwierigkeiten gipfelten im Gegentreffer: Nach einem Mane-Stangler schob Liga-Debütant David mühelos ein (18.).

Es wurde auch im Nachgang nicht einfacher: Erst kassierte Lassina Traore für wiederholtes Foulspiel die Ampelkarte (21.), dann blieb der Elfmeterpfiff nach einer über Miha Matjasec initiierten Umschaltsituation aus. Gleichzeitig schöpften unsere Burschen ihr Potenzial in diesen ersten 45 Minuten nicht aus, sodass wir uns bei den St. Pöltnern und Goalie Winklhofer bedanken konnten, dass es trotz mehrerer Gäste-Möglichkeiten (29., 40., 43., 45.+3) beim 0:1 blieb.

Artikelbild:Dezimiert und spät geschockt – 1:3 gegen St. Pölten

Neue Halbzeit, neuer Schwung! Deutlich zielstrebiger gingen es die Galm-Schützlinge in Durchgang zwei an. Es fehlte einzig das Tor: Matjasec, von Julian Hussauf eingesetzt, ließ aus sechs Metern einen Hochkaräter aus, auch der „doppelte“ Jakob Zangerl und Kenneth Adejenughure blieben noch unbelohnt. Auf der Gegenseite rettete Winklhofer teils spektakulär, ließ die SKN-Offensiven reihenweise verzweifeln.

Zu Beginn der Schlussviertelstunde ging das Spielgerät dann endlich auf der richtigen Seite rein, einer Koproduktion zweier Joker sei Dank: Yerwin Sulbaran flankte unbedrängt, Said Nisic köpfelte – bodenauf stellte der Premierentorschütze alles wieder auf null (77.). Das letzte Wort war allerdings den Wölfen vorbehalten: Erst profitierte Hartwig von einer abgelenkten Hereingabe (82.), dann markierte er im Nachsetzen den 3:1-Endstand für die Niederösterreicher (90.+2).

Statement

Das, was wir in der zweiten Halbzeit in Unterzahl gezeigt haben, spricht für den Charakter der Burschen. Unsere Philosophie ist so, dass wir nach dem Ausgleich voll aufs Zweite gehen, weil wir St. Pölten in dieser Phase einfach ,hatten‘. Was ich uns vorwerfen muss, ist, dass wir erst einen Moment brauchen, um im Spiel anzukommen. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass wir wissen, was Zweitligafußball bedeutet. Nämlich, dass wir nichts geschenkt bekommen und uns jede Situation erarbeiten müssen. Uns ist heute mit St. Pölten, vielleicht zusammen mit Blau-Weiß Linz, die mit Abstand beste Mannschaft der Liga gegenübergestanden, die einen richtig ansehnlichen Fußball gespielt hat. Heute tut es sehr weh, aber wir werden auch daraus lernen – wir gehen weiter!   Das Motto heute war, dass ,Benji‘ Seywald sein letztes Spiel hatte. 21 Jahre bei einem Verein mit solch einem Herzblut, er hat wirklich alles investiert, das ist nicht selbstverständlich! Von meiner Seite, und auch von der Mannschaft, gebührt ihm ein ganz großes Dankeschön!

Danny Galm

Daten & Fakten

Aufstellungen & Wechsel

FC Liefering: Winklhofer – Hussauf ©, Masching, Pokorny (62. Ganser), Traore – Riquelme (62. Nisic), Aleksic, Matjasec (62. Sulbaran), Ivanschitz (76. Werner) – Adejenughure, Leles (23. Zangerl)

SKN St. Pölten: Knett – Amoah (41. Altersberger), Szerencsi, Buchegger, Skogen, Mane – Messerer, Stendera © (69. Gabbichler), Krasniqi – Amon, David (80. Hartwig)

Gelbe Karten: Traore (11./Foul), Trainer Galm (25./Kritik), Zangerl (39./Foul) bzw. Krasniqi (66./Foul)

Gelb-Rote Karte: Traore (21./Foul) 

Zuschauer: 303

Schiedsrichter: Stefan Macanovic

Impressum des Publishers ansehen