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·17. September 2026
DFB-Kadernominierung heute: Die Internationalen Pressestimmen

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Jürgen Klopp hat seine Amtszeit als Bundestrainer mit einer außergewöhnlich großen Auswahl eröffnet. Der 44 Spieler umfassende Aufgebotsblock, aufgeteilt auf zwei Kader für die Nations League, stößt auch international auf großes Echo.

FRANKFURT AM MAIN, DEUTSCHLAND – 17. September 2026: Jürgen Klopp, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, spricht bei der Vorstellung des deutschen UEFA-Nations-League-Kaders auf dem DFB-Campus mit den Medien. (Foto: Alex Grimm/Getty Images)
Besonders die getrennte Planung für die anstehenden Länderspiele und einige prominente Auslassungen sorgen in Europas Medien für Diskussionen. Klopps Neuausrichtung beim DFB wird dabei gleichermaßen als mutiger Umbruch und ungewöhnliches Experiment bewertet.
In Spanien reagierten die Sportzeitungen mit deutlichen Schlagzeilen auf die erste Nominierung des neuen Nationalcoachs. Mundo Deportivo schreibt: „Klopp revolutioniert Deutschland.“ Die Marca urteilt: „Klopps erster Kader ist der Wahnsinn.“
Auch in England steht vor allem die Dimension des Aufgebots im Mittelpunkt. Der Independent sieht in der Personalentscheidung ein klares Zeichen: „Klopp setzt ein starkes Signal bei der Bekanntgabe seiner ersten DFB-Kader für die Nations League. Der neu ernannte Bundestrainer hat (…) insgesamt 44 Spieler in zwei getrennte Kader berufen und damit einen ungewöhnlichen Start in seine Amtszeit auf internationaler Ebene hingelegt.“
The Sun konzentriert sich auf Kai Havertz, der nur für einen Teil der Länderspiele vorgesehen ist: „Kai Havertz nur für die Hälfte der Länderspiele im deutschen Kader – Jürgen Klopp verfolgt bizarren neuen Ansatz.“
In den Niederlanden wird der deutsche Kurswechsel ebenfalls aufmerksam verfolgt. Voetbal titelt: „Ter Stegen und 43 weitere Spieler: Ein fulminanter Start für Klopp mit Deutschland.“ Sportnieuws hebt dagegen die fehlenden großen Namen für das Duell mit den Niederlanden hervor: „Bemerkenswerte Entscheidung von Bundestrainer Jürgen Klopp: Große Namen fehlen gegen die Niederlande. Nicht nur die Niederlande schlagen unter Xavi ein neues Kapitel auf, auch Deutschland beschreitet neue Wege. Jürgen Klopp macht sofort deutlich, dass er seinen eigenen Weg geht.“
In Serbien ist die Klopp-Premiere vor dem direkten Duell besonders präsent. Mozzartsport erinnert an die Stationen des Deutschen bei Borussia Dortmund und Liverpool: „Wir liebten ihn, als er bei Borussia Dortmund auf der Bank saß, feierten ihn, als er sich dem schwächelnden Liverpool anschloss, und formten ihn zum Star, als er ihn zurück auf den Thron holte. Doch Jürgen Klopp schafft es immer wieder, uns zu überraschen, wie heute mit seiner ersten Nominierung als Bundestrainer, kurz vor dem Spiel gegen Serbien.“
Sportal bewertet die Aufteilung in zwei Mannschaften als taktisch relevante Besonderheit und verweist auf die Qualität des zweiten Aufgebots: „Klopps ungewöhnlicher Schachzug: Er berief 44 Spieler ein und stellte zwei Kader auf – Serbien gegen Deutschlands ‚zweite Mannschaft‘! Obwohl man die letztgenannte Mannschaft nicht unterschätzen sollte, da sie talentierte Spieler wie Karim Adeyemi, Aleksandar Pavlovic und Florian Wirtz in ihren Reihen hat, muss Serbiens Trainer Veljko Paunovic keine Taktik für die größten Stars des deutschen Fußballs entwickeln.“
Der österreichische Kurier thematisiert Dennis Undav, auf den Klopp verzichtet: „Klopp verzichtet auf Undav, den er bei der WM noch spielen sehen wollte.“
In der Schweiz rückt der Blick die zahlreichen Debütanten sowie die Veränderungen auf zentralen Positionen in den Fokus: „Jürgen Klopp startet seine Ära beim DFB mit einem XXL-Kader und mehreren Überraschungen. 44 Spieler stehen auf seiner Liste, darunter 16 ohne A-Länderspiel. Auch bei Joshua Kimmich und im Tor setzt Klopp neue Akzente.“
Italiens Corriere dello Sport verweist auf die besondere Konstellation im internationalen Kalender: „Klopps Einfluss ist dank einer ungewöhnlichen Spielpause im europäischen Fußball sofort spürbar. Der neue deutsche Nationaltrainer hat die 44 nominierten Spieler in zwei Gruppen aufgeteilt.“
Für den französischen Sender Canal+ wird die lange Abstellungsperiode zum Testfeld für den neuen Bundestrainer: „Vier Spiele, zwei unterschiedliche Kader – die lange Länderspielpause soll für den neuen deutschen Bundestrainer zu einer Art Labor werden.“







































