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·2. März 2026
DFB klärt auf: Warum Selimbegovic und Zuber Rot gesehen haben

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Eine Rudelbildung kurz nach dem Pausenpfiff bei der Partie zwischen Mannheim und Aachen erhitzte am Sonntagnachmittag die Gemüter, hatte sie neben drei Verwarnungen doch auch zwei rote Karten gegen Aachen-Coach Mersad Selimbegovic und Mannheims Sportchef Gerhard Zuber zur Folge. Nun klärt der DFB auf, wie es dazu kam.
Ein Beinstellen von Aachens Petros Bagkalianis gegen Arianit Ferati mit dem Pausenpfiff war es, das zu einer unübersichtlichen Rudelbildung mit Spielern und Verantwortlichen beider Seiten führte. Zunächst stieß Mannheims Mendes den Verursacher zur Seite, ehe Gaudino hinzukam und Mendes wegstieß, der dabei zu Boden ging. Alle drei Akteure sahen anschließend von Schiedsrichter Marc Philipp Eckermann die gelbe Karte, was laut liga3-online.de-Experte Babak Rafati jeweils die richtige Entscheidung war.
Danach beruhigte sich die Situation auf dem Platz zwar wieder, hatte in den Katakomben aber noch ein Nachspiel – konkret in Form von roten Karten gegen Aachen-Coach Mersad Selimbegovic und Mannheims Sportchef Gerhard Zuber. Beide waren zuvor ebenfalls in die Rudelbildung verwickelt – und sollen sich dort "in konfrontativer und aggressiver Art und Weise" verhalten haben, wie DFB-Schiedsrichter-Sprecher Alexander Feuerherdt auf Anfrage von liga3-online.de mitteilte. Weitere Details nannte Feuerherdt mit Verweis auf ein "schwebendes Verfahren" nicht.
Selimbegovic hatte nach der Partie zu Protokoll gegeben, dass er lediglich schlichten und seine Spieler aus der Rudelbildung herausziehen wollte, "damit nicht noch irgendwas passiert". Dass er anschließend Rot sah, konnte der 43-Jährige nicht nachvollziehen – und setzte zum wiederholten Mal zu einer Schiri-Schelte an: "Ganz ehrlich, es ist wirklich unglaublich, was wir Woche für Woche erleben müssen. Ich will nicht immer über die Schiedsrichter reden, aber was die machen, geht gar nicht. Sie schaffen es immer wieder, sich in den Vordergrund zu stellen. Da kann man nur gratulieren."
Auch Zuber betonte, dass es ihm darum gegangen sei, "unsere Jungs in die Kabine zu schicken, dass wir nicht wieder Karten kassieren", schilderte er gegenüber der "Rhein-Neckar-Zeitung". Und weiter: "Ich war aber eigentlich komplett ruhig, und dann gab es mit Selimbegovic eine kleine verbale Auseinandersetzung." Diese ist auch in den TV-Bildern zu erkennen. Wenig später sahen beide die rote Karte. "Aber alles ohne Kommentar. Deshalb sind wir dann nochmals in den Schiedsrichterraum und haben die Szene besprochen. Der Grund war demnach, weil ich und der Trainer die Rudelbildung ausgelöst hätten." Nach den TV-Bildern zu urteilen, war die Rudelbildung bereits im Gange, als beide hinzukamen. Sowohl Selimbegovic als auch Zuber müssen nun jeweils mit einem Innenraum-Verbot für ein Spiel rechnen.









































