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·13. Juli 2026
DFB macht 9,4 Millionen EUR Miese mit der FIFA Fußball WM 2026! Das war wohl nix!

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Die WM 2026 in Nordamerika endet für den DFB nicht nur sportlich, sondern auch finanziell als Rückschlag. Der Verband kalkuliert mit einem Minus von 9,4 Millionen Euro, obwohl die Prämien für die früh ausgeschiedenen Profis gar nicht anfallen. Schatzmeister Stephan Grunwald hatte den Posten bewusst konservativ angesetzt, doch weitere Belastungen sind noch nicht eingerechnet.

Das Emblem des Deutschen Fußball-Bundes ziert vor dem Anpfiff den Mittelkreis des Kölner RheinEnergieStadions. Dort trafen die deutschen Frauen am 5. Juni 2026 in der Qualifikation zur FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027 auf Norwegen. Pau Barrena / Getty Images
Grunwald erklärte dem kicker, dass das Achtelfinale die erste Stufe für sportliche Bonuszahlungen gewesen wäre. Erst ab dort hätten die Nationalspieler Prämien erhalten, ins Plus wäre der DFB erst mit dem Einzug ins Finale gekommen. Grundlage der Planung war das Aus im Sechzehntelfinale, das in der Bilanz bereits als Worst-Case berücksichtigt wurde. „Ich habe die Aufgabe, so zu planen, dass auch im schlechten Falle niemand in Panik ausbrechen muss“, sagte Grunwald im kicker: „Sportliche Prämien hätte es erst ab dem Achtelfinale gegeben. Ins Plus wären wir erst ab dem Finale gekommen. Das Defizit liegt bei geplanten 9,4 Millionen Euro, wobei wir das Ist-Ergebnis aus Abrechnungsgründen final erst im Herbst benennen können.“
Jürgen Klopp neuer Bundestrainer?
In dem ausgewiesenen Minus stecken allerdings noch nicht die Folgen des sportlichen Debakels gegen Paraguay. Die Trennung von Bundestrainer Julian Nagelsmann und seinen Assistenten, die nach Informationen rund 6,8 Millionen Euro an Abfindungen kosten soll, ist in der aktuellen Rechnung noch außen vor. Grunwald stellte klar: „In dieser Rechnung sind Sondereffekte nicht inkludiert, also Abfindungen für unsere bisherigen Trainer oder mögliche Ablösen für neue“, erläuterte Grunwald.
Damit kommen auf den Verband weitere finanzielle Faktoren zu. In die Kalkulation muss Grunwald nun auch das Gehalt für den designierten neuen Bundestrainer Jürgen Klopp, sein Team und mögliche Ablösen einbeziehen. Ein Abrutschen des Haushalts in die roten Zahlen soll dennoch vermieden werden.
Julian Nagelsmann kein Bundestrainer mehr
Wie stark die Trainerfrage die Finanzen beeinflusst, will der Verband nach der Sommerpause genauer beziffern. „Unsere Hochrechnung nach der Sommerpause wird zeigen, wie sich der Trainerwechsel auswirkt“, äußerte Grunwald: „Der Gesamthaushalt ist auf ein Break-Even ausgelegt, da wir im Verband die Möglichkeit haben, Projekte bei Bedarf herunterzufahren bzw. zu skalieren.“
Gleichzeitig hängt die wirtschaftliche Stabilität des DFB weiter eng mit den Leistungen der Nationalmannschaft zusammen. Auch die Sponsoreneinnahmen stehen in direkter Abhängigkeit vom sportlichen Abschneiden. „Die wirtschaftliche Stabilität des DFB ist und bleibt davon abhängig, ob die Herren-Nationalmannschaft sportlich erfolgreich ist“ sagte Grunwald: „Wir müssen jetzt kurzfristig sicherstellen und den Fokus darauf lenken, dass wir wieder sportlich erfolgreich werden. Dass uns das gelingt, darauf vertrauen die Fans, aber natürlich auch unsere Partner.“







































