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·9. Juni 2026

DFB-Pokal: Gleich zwei Erstrundenspiele im Volksparkstadion?

Artikelbild:DFB-Pokal: Gleich zwei Erstrundenspiele im Volksparkstadion?

Traditionell tritt der HSV in der 1. Runde des DFB-Pokals auf fremden Platz an. Dafür könnten gleich zwei Amateurklubs auf das Volksparkstadion zurückgreifen.

Dazu zählt der Lüneburger SK Hansa, der zwischen dem 21. und 24. August auf Weder Bremen treffen wird. „Werder ist der Hammer! Ein Top-Los!“, jubelte de Vorsitzende Raphael Marquardt. Eine Austragung in der Heimat kommt allerdings kaum in Frage. Die Sportanlage in Lüneburg bietet zwar Platz für rund 4.000 Fans, doch angesichts der kurzen Anreise für die ohnehin reisefreudigen Gästefans scheint eine wesentlich größere Kulisse möglich.


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„Werder hat für mich das Potenzial, diese Partie in einem ganz großen Rahmen auszutragen“, betonte Vize Manfred Nitschke im Gespräch mit der „Lüneburger Landeszeitung“. Der Blick richtet sich in das etwa eine Stunde entfernte Hamburg. Der LSK betrachtet sowohl das Raum für 29.546 Zuschauer fassende und damit rund halb so große Millerntor als auch das Volksparkstadion als potenziellen Austragungsort. Daher habe er zu den Betreibern beider Stadien Kontakt aufgenommen.

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Foto: IMAGO

DFB-Pokal: BVB erneut für Erstrundenspiel im Volksparkstadion zu Gast?

Ähnlich schaut der Fall des Hamburger Oberligisten HEBC, der sich erstmals seit 92 Jahren für den DFB-Pokal qualifizierte, aus. Gekrönt wurde der Gewinn des Verbandspokals mit einem absoluten Traumlos. Denn der Fünftligist aus dem Stadtteil Eimsbüttel darf sich mit Borussia Dortmund messen. Gegnerunabhängig hätte die Begegnung ohnehin nicht auf dem heimischen Kunstrasenplatz steigen können.

Mit Blick auf den hoch attraktiven Gegner stellt sich ebenfalls die Frage nach einem Wechsel ans Millerntor oder ins Volksparkstadion. In die Quere mit dem LSK wird sich der HEBC dabei nicht kommen. Denn aufgrund der Dortmunder Teilnahme am für den 22. August angesetzten Supercup gegen den FC Bayern München findet das Pokalspiel erst am 01. oder 02. September statt. Der Termin erschwert dem Amateurklub die Planungen, da sich die Frage stellt, wie viele Fans sich unter der Woche für den Stadionbesuch begeistern können.

Vor zwei Jahren empfing Regionalligist Phoenix Lübeck den BVB am Samstagabend und erfreute sich an über 50.000 Zuschauern. Eine vergleichbar hohe Zahl dürfte der HEBC liebend gerne nehmen. Noch befindet er sich allerdings in der Planungsphase. „Wir treffen uns am heutigen Dienstag mit dem HSV. Die Gespräche mit dem FC St. Pauli sollen in dieser Woche stattfinden“, so der Verein gegenüber dem Abendblatt

Die zentrale Rolle bei der Entscheidungsfindung werde die finanzielle Kalkulation spielen, wobei der Oberligist bei einem ausverkauften Millerntor wohl einen Gewinn von rund einer halben Millionen Euro erzielen und ein Umzug in den Volkspark das höhere wirtschaftliche Risiko darstellen würde. Eine Entscheidung muss spätestens bis Ende Juni fallen. Möglicherweise heißt es dann gleich zweimal: DFB-Pokal im Volksparkstadion ohne HSV-Beteiligung.

Foto: Getty Images

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