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·17. März 2026

DFB sperrt Dzeko für zwei Spiele - So reagiert Schalke

Artikelbild:DFB sperrt Dzeko für zwei Spiele - So reagiert Schalke

Am heutigen Dienstag feiert Edin Dzeko seinen 40. Geburtstag. Als "Geschenk" gab es vom DFB die Verkündung einer Zwei-Spiele-Sperre, nachdem der Bosnier am vergangenen Sonntag beim 2:2 gegen Hannover 96 die Rote Karte gesehen hatte.

Dzeko würde damit die wichtigen Duelle beim direkten Aufstiegskonkurrenten Darmstadt 98 sowie das Heimspiel gegen den KSC nach der Länderspielpause verpassen. Das DFB-Sportgericht wertete Dzekos Foulspiel als "rohes Spiel", Schalke will das Urteil aber nicht akzeptieren.


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"Wir legen Einspruch gegen das Urteil ein, weil eine Sperre für zwei Spiele unserer Überzeugung nach zu hoch ist. Unserer Auffassung nach liegt eben keine Aktion von Edin vor, in der die Gesundheit des Gegenspielers rücksichtslos gefährdet wird, wie es der DFB in seinem Einzelrichterurteil darstellt", erklärte S04-Sportvorstand Frank Baumann den Schalker Einspruch.

Rote Karte berechtigt? Schiedsrichter Braun vs. S04

Schiedsrichter Robin Braun hatte seinen umstrittenen Platzverweis nach dem Spiel begründet und ihn als richtig erachtet: "Auf dem Feld sehe ich, dass der Spieler Dzeko versucht, zum Ball zu gehen, ihn aber klar verfehlt und mit hohem Risiko in die Situation geht – mit offener Sohle. Er trifft am Ende den Spieler im Rippenbereich mit der offenen Sohle", erklärte er am Sky-Mikro. Braun wollte Dzeko zwar "keine Absicht" unterstellen, Rot sei dennoch zwangsläufig gewesen: "Da ist alles andere erst einmal egal, da geht es für mich um die Argumente in der Situation und da hat für mich klar überwogen, dass dieser gesundheitsgefährdende Treffer da ist."

Die S04-Verantwortlichen bewerteten die Szene anders. "Mit etwas mehr Fingerspitzengefühl gibt man da nicht Rot. Kein Spieler von Hannover hat Rot gefordert. So massiv in ein Spiel einzugreifen – das war keine Rote Karte", meinte Schalke-Coach Miron Muslic."Jeder, der mal Fußball gespielt hat, weiß, dass es keine Rote Karte ist", echauffierte sich Direktor Profifußball Youri Mulder.

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