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·29. Mai 2026
DFB-Team: Schweinsteiger setzt wie 2014 auf Bayern-Block

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Sieben Bayern-Profis stehen im WM-Kader. Schweinsteiger zieht Parallelen zu 2014, mahnt aber fehlende Konstanz an und nennt das Halbfinale als Maßstab.
Rio-Weltmeister Bastian Schweinsteiger setzt bei der WM wie beim Triumph 2014 auf einen starken Block des FC Bayern. "Mannschaftliche Geschlossenheit ist ganz wichtig. Wir hatten 2014 ein starkes Gerüst aus Bayern-Spielern. Das stand da, das war gefestigt und das war so stark, dass wir die anderen Spieler im Kader mitgezogen haben. Und das kann jetzt in der Mannschaft durch die Bayern-Achse auch wieder der Fall sein", sagte Schweinsteiger der Rheinischen Post.
Bundestrainer Julian Nagelsmann nominierte in Kapitän Joshua Kimmich, Manuel Neuer, Jamal Musiala, Aleksandar Pavlovic, Jonathan Tah, Leon Goretzka und Lennart Karl gleich sieben Stars des Double-Gewinners für seinen 26-köpfigen WM-Kader. Beim Triumph 2014 hatten im Finale gegen Argentinien in Neuer, Thomas Müller, Philipp Lahm, Schweinsteiger, Jerome Boateng und Toni Kroos sechs Münchner in der Startelf gestanden.
Grundsätzlich sieht Schweinsteiger vor der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) in der deutschen Nationalmannschaft durchaus Potenzial - allerdings mit Einschränkungen. "Ich glaube schon, dass wir Spieler mit Weltklasse-Niveau haben: Kimmich, Musiala, Wirtz - auch Pavlovic in seiner aktuellen Verfassung. Der Unterschied zu den anderen Top-Nationen und auch zu unserer Mannschaft von 2014 ist die momentan noch fehlende Konstanz und der immer mal wieder eintretende Leistungsabfall", sagte der 41-Jährige.
Der Maßstab bei dieser WM ist für Schweinsteiger dennoch das Halbfinale. Dies würde er "als Erfolg" ansehen, werde aber "sehr schwer, wenn du im Achtelfinale wirklich schon so einen Brocken wie Frankreich erwischen solltest".
Deutschland trifft bei der WM in der Gruppe E auf Curacao (14. Juni), die Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire/20. Juni) und Ecuador (25. Juni).
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