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·13. Juni 2026
DFB Torhüter Kaffeekränzchen – Neuer und Baumann zusammen beim lustigen „Lästern“ beim Kaffee

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·13. Juni 2026

Manuel Neuer und Oliver Baumann sitzen beim Kaffee-Plausch nebeneinander, doch ihr Blick geht vor allem auf die jüngeren Kollegen im DFB-Team. In einem Verbandsvideo vor dem Länderspiel Deutschland gegen Curacao beim WM 2026 Auftakt sprechen die beiden erfahrenen Torhüter augenzwinkernd über Unterschiede zwischen den Generationen und nehmen dabei das Geplauder der Nachwuchs-Nationalspieler aufs Korn. Zugleich machen sie klar, dass dieser Mix für die Nationalmannschaft auch etwas Positives hat.

Torhüter Manuel Neuer sichert neben seinem Teamkollegen Oliver Baumann den Ball während einer Trainingseinheit der deutschen Nationalmannschaft. Die Einheit fand am 8. Juni 2026 im W. Dennie Spry Soccer Stadium in Winston-Salem im Rahmen der Vorbereitung auf die FIFA Weltmeisterschaft 2026 statt. Alexander Hassenstein / Getty Images
In der Reihe „Auf’n Kaffee mit…“ beschreibt Baumann, wie sehr ihn die Art des Austauschs unter den jüngeren Spielern amüsiert. „Die Sprechweise, wie die Jungs reden, wie sie miteinander kommunizieren – das ist schon ’ne andere als es bei mir war oder ist“, sagt der 36-Jährige und ergänzt schmunzelnd: „Ist aber auch amüsant und du lernst ja nie aus, lernst, was es für neue Wörter gibt auf der Welt.“
Worum es bei den Gesprächen genau geht, verrät er nicht im Detail. „Alles können wir nicht sagen, was für Themen die Jungs haben…“, meint Baumann und lacht. Neuer lobt derweil den jüngeren Teil des Kaders und spricht vom richtigen Gespür der Talente. „Den Spirit um zu wissen, worum es geht“, bescheinigt der Bayern-Kapitän den Youngstern. Entscheidend sei für ihn, dass alle gemeinsam arbeiten. „Wenn wir alle am gleichen Strang ziehen, ist es für uns okay, dass vielleicht die Sprache ein bisschen anders ist. Das hält uns auch ein bisschen jung, hat was Positives.“
Neuer und Baumann gehören mit 40 und 36 Jahren zu den ältesten Spielern im WM-Kader. Genau daraus leitet sich für beide eine ordnende Rolle ab. Baumann erklärt, man schaue „ein bisschen drüber, dass alles in der richtigen Spur bleibt und sie ihren Leichtsinn im positiven Sinne ausleben können, den wir auf dem Platz brauchen“.

Torhueter Oliver Baumann (2. v. l.) spricht beim Training der deutschen Nationalmannschaft am 8. Juni 2026 im W. Dennie Spry Soccer Stadium in Winston-Salem mit seinen Teamkollegen Alexander Nuebel und Manuel Neuer, daneben Bundestrainer Julian Nagelsmann (l.). Alexander Hassenstein / Getty Images
Auch Neuer sieht die Generationenfrage gelassen. Die Jüngeren blickten naturgemäß auf die Routiniers und wollten wissen, wie früher vieles gelaufen sei. „Natürlich schauen die zu uns auf und wollen wissen, wie es früher war.“ Bei Gesprächen über frühere Fußballzeiten habe er mitunter das Gefühl, sich verhört zu haben, berichtet der Kapitän weiter. „Die meisten kennen ja die Spieler gar nicht mehr aus unserer Kindheit, da fragt man sich auch: Habt ihr hinterm Mond gewohnt? Aber eigentlich können die das gar nicht wissen.“
Im Video geht es nicht nur um das Teamgefüge, sondern auch um persönliche Gewohnheiten. Baumann gesteht, dass er sich bei der Ernährung gelegentlich einen „Cheatday“ mit Burger oder Döner gönnt und außerdem „gerne viel öfter lesen“ würde.
Neuer wiederum berichtet, dass er sich seit 2017 gluten- und laktosefrei ernährt. „Ich merke einfach, dass es meinem Körper gut tut.“ Auf Genuss müsse er dabei nicht völlig verzichten, sagt der 40-Jährige, denn „glutenfreien Kaiserschmarrn“ gebe es zum Glück ebenfalls.
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