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·6. Januar 2026

Diallo überragt: Elfenbeinküste komplettiert Afrika-Cup-Viertelfinale

Artikelbild:Diallo überragt: Elfenbeinküste komplettiert Afrika-Cup-Viertelfinale

Im letzten Achtelfinale des Afrika-Cups setzte sich die Elfenbeinküste gegen Burkina Faso durch und gefiel dabei vor allem in der ersten Hälfte.

Beide Teams überstanden die Gruppenphase souverän. Die Elfenbeinküste gewann die Staffel F dank der besseren Tordifferenz gegenüber Kamerun, mühte sich aber zu ihren Siegen über Mosambik und Gabun. Im Vergleich mit letztgenanntem Gegner bogen die Elefanten einen 0:2-Rückstand um. Burkina Faso legte zum Auftakt ein spektakuläres Comeback gegen Äquatorialguinea hin und bezwang zudem noch den Sudan. Algerien unterlag es dagegen unglücklich mit 0:1, sodass Rang zwei heraussprang.


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Diallo und Diomande bringen Elfenbeinküste auf die Siegerstraße

Die ersten Minuten gingen an die Ivorer, die Anfang 2024 bei der letzten Auflage des Afrika-Cups im eigenen Land triumphierten. Besonders Amad Diallo war sehr präsent, sein Versuch aus halbrechter Position rauschte kapp am langen Eck vorbei (9.). Auch in der Folge dominierte der Titelverteidiger. Die Hengste traten in Minute 18 erstmals durch einen Konter in Erscheinung. Die scharfe Hereingabe erwischte Yahia Fofana auf dem falschen Fuß, verpasste aber den Kasten.

Rund 120 Sekunden später fiel der Ball aus dem Gewühl Diallo vor die Füße, der sich nicht lange zögerte,, mehrere Gegenspieler aussteigen ließ und überlegt über Keeper Hervé Koffi hinweg ins Netz chippte – 1:0. Der Treffer veränderte nichts am Bild auf dem Spielfeld. Die Elfenbeinküste gab im Duell zweier Nachbarländer weiter den Ton an und erhöhte schnell auf 2:0. Entscheidenden Anteil daran besaß wieder der aktuell bei Manchester United fehlende Diallo, der den an der Strafraumgrenze lauernden Yan Diomande bediente, dessen Flachschuss platziert im linken Eck einschlug.

Burkina Faso hatte nur wenig entgegenzusetzen, wäre aber dennoch fast zum Anschlusstreffer gekommen. Dango Ouattara probierte es aus spitzem Winkel und traf den Außenpfosten (40.). Fofana agierte auch in dieser Situation wacklig, musste sich bis zum Pausenpfiff aber keiner weiteren Prüfung mehr stellen.

Burkina Faso rennt an – ohne Erfolg

Nach dem Seitenwechsel kam Burkina Faso stärker auf und setzte sich sogar über längere Strecken in der gegnerischen Hälfte fest. Die ersten Abschlüsse flogen jedoch weit über das Tor. Gefährlicher wurde es in der 62. Minute, als sich der eingewechselte Georgi Minoungou auf der linken Seite durchsetzte und von der Grundlinie aus Ouattara fand, der am gut reagierenden Fofana scheiterte.

Die Elfenbeinküste ließ sich zwar immer tiefer fallen, verteidigte den Vorsprung aber insgesamt souverän. Darüber hinaus strahlte sie in Umschaltsituationen weiterhin Gefahr aus. Eine runde Viertelstunde steckte Christ Inao Oulai für Diallo durch, der frei vor Koffi auftauchte, aber nicht für die Entscheidung sorgte, da der Schlussmann glänzend per Fußabwehr hielt. Das 3:0 fiel letztlich durch den frisch gekommenen Bazoumana Touré, der kurz vor dem eigenen Strafraum den Ball eroberte, dann nahezu ungestört über das Spielfeld rannte und ins kurze Eck vollendete.

Weiter geht es für die Elfenbeinküste am Samstag um 20.00 Uhr gegen Afrika-Cup-Rekordsieger Ägypten. Auch die anderen Begegnungen haben es in sich. So trifft unter anderem Nigeria auf Algerien und Ausrichter Marokko empfängt Kamerun. Das erste Viertelfinale absolvieren am Freitag ab 17.00 Uhr Mali und Senegal.

Elfenbeinküste – Burkina Faso 3:0 (2:0)

Elfenbeinküste: Y. Fofana,-Doué, Kossounou (90+3. O. Diomande), Ndicka, Konan,-Kessié, Sangaré, Inao Oulai (81. S. Fofana),-Diallo (81. Diakité), Guessand (75. Krasso), Y. Diomande (75. Touré)

Burkina Faso: Koffi,-Yago (71. Kaboré), Dayo, Tapsoba, Nagalo (42. Touré), Kouassi,-Ouattara, Ouedraogo (79. Bouda), Simpore, Irié (71. B. Traoré),-L. Traoré (46. Minoungou)

Tore: 1:0 Diallo (20.), 2:0 Diomande (31.), 3:0 Touré (87.)

Foto: IMAGO

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