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Till Richter·11. Mai 2026

Die Eagles nicht mehr auf Platz 1? Der Icon-League-Pyramidencheck

Artikelbild:Die Eagles nicht mehr auf Platz 1? Der Icon-League-Pyramidencheck

Die Regular Season der Icon League ist Geschichte und jetzt beginnt die heiße Phase. In den Play-Ins entscheidet sich, welche sechs Teams nach Zürich zum großen Finalturnier reisen dürfen. Für die Mannschaften geht es dabei um alles: Zwei Teams werden ausscheiden, während sich zwei andere bereits frühzeitig ein Halbfinalticket sichern können.

Passend zum Saisonendspurt haben wir die Teams in einer Pyramide eingeordnet, und das nicht nur nach Tabellenplatz, sondern vor allem danach, wie stark sie aktuell wirken und wie groß ihre Favoritenrolle wirklich ist.


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Spitze der Pyramide: Plyrs United

Ganz oben steht für uns aktuell Plyrs United. Die Mannschaft hat ihre letzten drei Spiele allesamt gewonnen und wirkt zum perfekten Zeitpunkt extrem gefestigt. Das Team kennt sich aus dem Futsal, ist hervorragend eingespielt und bringt gleichzeitig außergewöhnliche Individualisten mit.

Spieler wie Muhammet Sözer, Josip Sesar oder Davud Vehab können Spiele im Alleingang entscheiden und machen Plyrs sehr stark. Gerade passt bei ihnen sehr viel zusammen – und deshalb gehen sie für uns mit der stärksten Form in die entscheidende Phase.

Erste Überraschung: Fokus Eagles nicht ganz oben

Darunter folgt direkt die erste Überraschung: Regular-Season-Champion Fokus Eagles steht nicht an der Spitze der Pyramide.

Warum? Weil nach der vorzeitigen Meisterschaft spürbar Spannung verloren gegangen ist. Die Eagles haben ihre letzten beiden Spiele verloren und wirkten nicht mehr ganz so dominant wie zuvor. Wenn sie wieder an ihre Bestform anknüpfen und die Intensität hochfahren, bleiben sie ganz klar der größte Titelfavorit der Liga.

Doch genau dieser Switch muss jetzt erst einmal gelingen. Zuletzt gab es kleinere Reibereien innerhalb des Teams – etwa Diskussionen darüber, wer Freistöße übernimmt. Nichts Dramatisches, aber genug, um aufmerksam zu beobachten, ob die Spannung rechtzeitig wieder zurückkehrt.

Auf derselben Stufe steht für uns FC Berlin City.

Die Berliner haben im Saisonverlauf mehrfach gezeigt, wozu sie imstande sind. Vor allem die Erfahrung könnte jetzt zum entscheidenden Faktor werden. Mit Spielern wie Aytürk Gecim, Suad Ak, Noah Jones oder Maximilian Grünberg verfügt Berlin City über mehrere Akteure, die bereits wissen, wie man den Titel gewinnt. 

Wenn es ernst wird, ist mit Berlin City definitiv zu rechnen.

Verfolgergruppe: Two Stripes, Bürgeramt und die Wontorriors

Eine Stufe darunter folgt eine breite Gruppe an Teams, die jederzeit für Überraschungen sorgen kann.

Two Stripes United musste in der Saison zwar deutliche Niederlagen gegen Plyrs United und Berlin City hinnehmen, bleibt aber gefährlich. Das Team gehört zu den eingespieltesten der Liga und hat sich im Vergleich zur Vorsaison kaum verändert. Gerade deshalb könnte Two Stripes die perfekte Underdog-Rolle einnehmen: Immer ein wenig unter dem Radar, aber mit genügend Qualität, um jeden Gegner zu schlagen.

Auf derselben Ebene steht aktuell auch das Team der Stunde: SC Bürgeramt.

Bürgeramt hat sich in beeindruckender Manier noch auf Platz fünf hochgearbeitet und führt derzeit sogar die Formtabelle an. Besonders die Mischung mit erfahrenen Ex-Profis scheint für Bürgeramt perfekt zu funktionieren. Gerade aufgrund der jüngsten Leistungen muss man Bürgeramt definitiv auf dem Zettel haben.

Ebenfalls auf dieser Stufe: die Wontorriors.

Die Wontorriors haben in dieser Season gezeigt, wozu sie im Stande sind können diese Leistungen jedoch nicht konstant abrufen. An guten Tagen gehören die Wontorriors zu den stärksten Teams der Liga, an schlechten kassieren sie deutliche Niederlagen wie das 7:14 gegen Plyrs United oder das 9:13 gegen die Eagles. Finden sie rechtzeitig ihre Topform, können sie jedoch jedem Gegner gefährlich werden.

Unterste Stufe: Große Namen, große Fragezeichen

Ganz unten in der Pyramide landen zwei Teams, bei denen aktuell vieles gegen sie spricht, obwohl das Potenzial eigentlich riesig ist.

Zum einen die Berlin Underdogs.

Vor der Saison galten sie für viele als Titelaspirant Nummer eins. Der Star-Kader versprach Spektakel, doch das volle Potenzial blitzte bislang nur selten auf. Bisher spielten die Underdogs eine enttäuschende Saison, doch wenn sie jetzt liefern, sind die vergangenen Leistungen vergessen. 

Das zweite Team ist The Pack.

Nach starkem Saisonstart brach die Mannschaft hinten raus deutlich ein. In der Formtabelle steht The Pack auf dem vorletzten Platz – nur Eintracht Spandau, die kein Spiel gewinnen konnte, sammelte in den letzten fünf Partien noch weniger Punkte.

Ein Teil davon lässt sich sicherlich mit Verletzungspech erklären. Trotzdem wird die aktuelle Form in den Play-Ins kaum reichen. Abschreiben sollte man The Pack allerdings niemals: Simon Terodde und der zurückgekehrte Daniel Caligiuri werden wissen, wie sie ihrem Team einheizen müssen. 

Die Ausgangslage ist klar: Die Regular Season zählt jetzt nicht mehr viel. Es geht um sechs Plätze in Zürich. 


📸 Pau Barrena - 2024 Getty Images

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