RB Leipzig
·13. August 2026
Die Experten an Michos Seite

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Der eine kennt Micho aus gemeinsamen Bayern-Zeiten, ein anderer bringt reichlich Erfahrung als Cheftrainer mit. Einer begleitet ihn bereits seit River Plate, der vierte ist am Cottaweg längst kein Unbekannter.
Vier Assistenten, vier unterschiedliche Wege – und ein gemeinsames Ziel: Micho bestmöglich bei seiner Arbeit mit den Roten Bullen zu unterstützen. Auch zwischen den Pfosten setzt RBL auf Kontinuität. Freddy Gößling verantwortet weiterhin die Arbeit mit unseren Torhütern und bringt seine langjährige Erfahrung am Cottaweg in den Staff ein.
„Wir freuen uns, die wichtigen Positionen im Trainerteam mit starken Persönlichkeiten, unterschiedlichen Historien und sehr großer Expertise besetzt zu haben“, sagt Geschäftsführer Sport Marcel Schäfer im Rahmen der Bekanntgabe der neuen RBL-Co-Trainer.
Wer bringt welche Erfahrungen mit und wo liegen die jeweiligen Schwerpunkte? Das sind die Experten an Michos Seite.

Er bringt von allen neuen Assistenten die meiste Erfahrung als Cheftrainer mit: Cristian Fiél steht bis Februar 2025 bei Hertha BSC an der Seitenlinie. Zuvor betreut er bereits den 1. FC Nürnberg und Dynamo Dresden in der 2. Bundesliga. Beim FCN arbeitet er außerdem als Co-Trainer unter Dieter Hecking.
Auch als Spieler kommt einiges zusammen. Fiél absolviert insgesamt 407 Partien, unter anderem für Dynamo Dresden, Alemannia Aachen, den VfL Bochum und Union Berlin. Nach seinem Karriereende 2015 beginnt er in Dresden seine Laufbahn auf der Trainerbank.
Wie Fiél Fußball spielen lassen möchte, bringt er bei seiner Vorstellung als Chefcoach in Nürnberg ziemlich deutlich auf den Punkt: „Ich gewinne lieber 4:3, als 0:0 zu spielen.“ Aktiver Fußball, Mut nach vorn und die Arbeit mit jungen Spielern spielen in seiner bisherigen Karriere immer wieder eine wichtige Rolle. Beim FCN arbeitet er unter anderem mit Can Uzun, Nathaniel Brown und Jens Castrop, die später den Sprung in die Bundesliga schaffen.
Eine weitere Verbindung zu Micho: Cristian spricht fließend Spanisch und besitzt neben der deutschen auch die spanische Staatsangehörigkeit.

Bei Stefan Buck braucht es mit Micho keine lange Kennenlernphase. Beide arbeiten bereits beim FC Bayern eng zusammen – zunächst bei der U19, später bei den Amateuren. Anschließend sammelt der ehemalige Verteidiger von 2023 bis Januar 2026 als Co-Trainer von Dino Toppmöller bei Eintracht Frankfurt weitere Bundesliga-Erfahrung.
Vor seiner Zeit an der Seitenlinie kommt Buck auf insgesamt 353 Spiele und läuft unter anderem für die Bayern-Amateure, den FC Augsburg und 1860 München auf.
Sein Motto ist entsprechend geradlinig. Auf die Frage nach seinem Lieblingssystem antwortet er während seiner Frankfurter Zeit: „Ich will gewinnen, egal in welchem System. Hauptsache, wir gewinnen.“
Inhaltlich beschäftigt sich der 45-Jährige intensiv mit dem Defensivverhalten. Gleichzeitig kennt er Michos Vorstellungen aus der gemeinsamen Zeit in München bereits bestens – ein Vorteil, wenn es darum geht, Abläufe und Ideen schnell auf den Platz zu bringen.

Sein Weg in den Profifußball verläuft etwas anders. Mariano Cambursano arbeitet zunächst viele Jahre im argentinischen Amateur- und Regionalfußball, ehe 2022 der Anruf von Micho kommt.
Der Argentinier schließt sich dessen Staff bei River Plate als Videoanalyst an und feiert bereits 2023 gemeinsam mit Micho die argentinische Meisterschaft. Auch bei den anschließenden Stationen beim CF Monterrey und RCD Mallorca bleibt Cambursano an seiner Seite.
Nun führt der gemeinsame Weg nach Leipzig. Bei RBL liegt sein Schwerpunkt vor allem auf der Spiel- und Gegneranalyse. Mit detaillierten Videoauswertungen liefert Cambursano wichtige Erkenntnisse für die taktische Vorbereitung unserer Roten Bullen.

Während Fiél, Buck und Cambursano neu zum Staff stoßen, kennt Jan Zimmermann den Cottaweg bereits. Der 46-Jährige gehört seit Sommer 2025 zu den Roten Bullen und bleibt auch unter Micho Teil des Trainerstabs.
Zimmermann bringt ebenfalls Erfahrung als Cheftrainer mit. Vor seinem Wechsel nach Leipzig betreut er unter anderem Hannover 96 in der 2. Bundesliga und die U23 von Borussia Dortmund in der 3. Liga. Mit dem TSV Havelse gelingt ihm zuvor der Aufstieg in die 3. Liga.
Bei RBL liegt sein Schwerpunkt weiterhin auf den Standardsituationen. Bereits in der vergangenen Saison arbeitet Jan intensiv an offensiven und defensiven Varianten – und bringt diese Expertise nun auch in den neuen Staff ein.
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