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·31. Mai 2026
Die Hierarchie im DFB-WM-Kader für die Weltmeisterschaft 2026 – Kimmich ist der Big Boss

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·31. Mai 2026

Es ist die spannendste Personalie vor der Weltmeisterschaft: Bayerns Keeper Manuel Neuer (40) wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) in den Turnierkader zurückgeholt und zur Nummer eins im Tor erklärt. Mit Neuer kehrt der ehemalige DFB-Kapitän zurück. Doch hat er damit auch sofort wieder das Sagen in der Kabine? Ein Blick auf die Rangordnung im deutschen WM-Aufgebot zeigt: Der Chef heißt längst anders.
An der Spitze der Hierarchie steht Joshua Kimmich. Der Bayern-Star wurde nach dem Rücktritt von Neuer im Jahr 2024 zum neuen Kapitän ernannt und hat sich seitdem zum unangefochtenen Leader der Mannschaft entwickelt. Sein Ansehen reicht durch alle Generationen des Kaders: Sowohl die jungen Talente als auch die erfahrenen Routiniers ordnen sich seiner Autorität bereitwillig unter.

DFB-Kapitän Joshua Kimmich bei der Pressekonferenz in Herzogenaurach. Er steht an der Spitze der Kader-Hierarchie.
Aber auch Neuers Wort hat weiterhin Gewicht. Er ist der erfahrenste Nationalspieler im Kader (124 Länderspiele, Weltmeister 2014) und verkörpert den Typ des stillen Anführers. Mit wachem Auge registriert er alles, was in der Mannschaft passiert. Gerade die jungen Spieler blicken ehrfürchtig zu ihm auf.
Etwas überraschend rangiert Kai Havertz (26) auf Platz drei der Rangordnung. Der Arsenal-Profi ist als Anführer kein lauter Typ, wird aber im gesamten Team außerordentlich geschätzt. Eine weitere Überraschung ist Pascal Groß (34) auf Platz sechs. Der frühere Dortmunder trug zuletzt in Brighton mehrfach die Kapitänsbinde und gehörte beim BVB zum engsten Beraterkreis von Trainer Niko Kovac (54). In der Nationalmannschaft ist er Mitglied des Mannschaftsrats.
Das Freundschaftsspiel gegen Finnland am Sonntag in Mainz ist der vorletzte Test für die deutsche Nationalmannschaft vor der WM. Dabei gilt es, eine beeindruckende Serie zu verteidigen: sieben Siege in Folge.
Kapitän Joshua Kimmich (31) gibt die Marschroute vor: „Wir haben jetzt sieben Spiele in Folge gewonnen, daran wollen wir anknüpfen. Für uns ist das Spiel eine Chance, einen gewissen Rhythmus aufzubauen. Wir wollen die Testspiele nutzen, um Automatismen zu erarbeiten und Vertrauen zu entwickeln.“
Heute reisen die DFB-Stars vom Trainingscamp in Herzogenaurach nach Frankfurt. Seit Mittwoch schwört Julian Nagelsmann (38) seine Mannschaft auf das Turnier ein. Zwei Botschaften ziehen sich durch seine bisherigen Ansprachen: eine neue, fokussierte Denkweise zu verankern und eine familiäre Atmosphäre im Team zu schaffen.
Gegen Finnland steht noch einmal Oliver Baumann (35) für den angeschlagenen Rückkehrer Manuel Neuer (40) zwischen den Pfosten.







































