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·9. Februar 2026

„Die Hütte muss brennen“: Leitl erwartet starke Freiburger

Artikelbild:„Die Hütte muss brennen“: Leitl erwartet starke Freiburger

Bereits beim 3:0-Sieg über Elversberg am Samstag, stimmten die Fans von Hertha BSC die Sprachchöre „Pokalfinale“ an. Am Dienstagabend treffen die Berliner auf den SC Freiburg für das Viertelfinale im DFB-Pokal. Trainer Stefan Leitl wünscht sich „ganz viel Support“ im Olympiastadion.

Leitl hofft auf „viel Support“

„Wir konnten jetzt diese englische Woche natürlich perfekt starten mit dem Auswärtserfolg in Elversberg“, begann der Coach die Pressekonferenz am Montag. Die Vorfreude auf die Partie gegen Freiburg sei „riesig, auch innerhalb der Mannschaft“. Leitl wünscht sich von seiner Mannschaft „ganz viel Freude“ und „ganz viel Mut“. Persönlich hat er den Wunsch, dass es „ganz viel Support“ von Rängen gibt, „weil das zwingend notwendig wird“.


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Kurz gesagt: „Die Hütte muss brennen. Wenn wir eine Chance haben wollen, in die nächste Runde einzuziehen, muss morgen ganz Berlin blau-weiß sein.“ Es werden über 55.000 Fans erwartet, was einer ungefähren Auslastung von knapp 75 Prozent des Olympiastadions entspricht. „Wir haben richtig Bock auf dieses Spiel und wollen, wenn möglich, weiterhin Pokal bleiben“, so Leitl.

Hertha-Personal und Startelf

Im Hinblick auf das Personal muss der 48-Jährige definitiv auf Diego Demme, Niklas Kolbe, Maurice Krattenmacher, Kennet Eichhorn und Deyovaiso Zeefuik verzichten. Letzter musste früh im Elversberg-Spiel ausgewechselt werden und wird aufgrund einer Knieverletzung „die nächsten Wochen“ fehlen, erklärte Leitl. Bezüglich Marton Dardai, der sich kurz vor der Partie im Saarland wegen Hüftbeschwerden abmeldete, wird am Dienstag eine Entscheidung getroffen. Das „Feedback war positiv“ in der heutigen Einheit.

Was Rotation betrifft, wegen der englischen Woche, wollte sich Leitl nichts einreden lassen: „Wir wollen das Maximale aus diesem Spiel herausholen. Wir werden sehen, wie weit das Maximale dann sein wird. Wir werden so aufstellen, dass wir bestmöglich Freiburg entgegentreten können.„

Zur Startelf selbst hat Leitl einiges offen gelassen. Klar ist, dass Dawid Kownacki zur Verfügung steht, da seine Sperre nur für den Ligabetrieb gilt. Hier brauche der Coach aber noch „eine Nacht, um zu entscheiden“, da Kownacki und die Alternative Luca Schuler ihre individuellen Stärken haben. Im Angriff wird Leitl wohl auf Neuzugang Josip Brekalo zurückgreifen, der sicher im Kader steht und „eine Option“ ist: „Er wird morgen definitiv zum Einsatz kommen“.

Viel Lob für Freibrug

In der Verteidigung wird wohl Julian Eitschberger anfangen und Zeefuik ersetzen. Gegen die Freiburger trifft Eitschberger dann wohl auf Ex-Herthaner Derry Scherhant, der seit dieser Saison für den Sport-Club spielt. Dass Scherhant, aber auch Ibrahim Maza (wechselte zu Bayer Leverkusen), „auch in der Bundesliga performen können“ sei eine „Auszeichnung für unsere Akademie“, lobte Leitl.

Gegen Freiburg wird man „Außenseiter“ sein: „Dementsprechend werden wir uns in diesem Spiel auch anpassen müssen. Ich erwarte eine Freiburger Mannschaft, die über ein sehr, sehr gutes Positionsspiel verfügt, eine unfassbare Intensität aufs Feld bekommt„.

Lob gab es auch in Richtung SCF-Trainer Julian Schuster: „Ich freue mich auch auf die Herausforderung gegen Julian Schuster, weil ich finde, dass wenn du die Nachfolge von Christian Streich antreten darfst und er mit so einer Souveränität diese Erfolgsgeschichte weiterschreibt, dann hat er das mit ganz, ganz großem Respekt.“

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