Die kalifornischen Besitzer von GC sorgen mit Statement für einen Hammer | OneFootball

Die kalifornischen Besitzer von GC sorgen mit Statement für einen Hammer | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: 4-4-2.com

4-4-2.com

·28. April 2026

Die kalifornischen Besitzer von GC sorgen mit Statement für einen Hammer

Artikelbild:Die kalifornischen Besitzer von GC sorgen mit Statement für einen Hammer

Die Besitzer des Los Angeles FC reagieren mit einem ausführlichen Statement auf die jüngsten Fan-Proteste der GC-Anhänger – und sorgen damit für einen echten Paukenschlag.

Auf der Webseite der Grasshoppers wird die Mitteilung der Besitzer sowohl auf Deutsch wie auch in der Originalfassung auf Englisch veröffentlicht. Der Inhalt ist sehr brisant. Zunächst betonen die Besitzer, dass sie die Frustration der Fans wegen der fehlenden sportlichen Entwicklung verstehen können und dieser Frust auch geteilt wird: «Der Club befindet sich nicht dort, wo wir ihn haben möchten. Das ist schmerzhaft, für uns und unsere Fans.»

Gleichzeitig betont der LAFC aber klipp und klar, dass der Verein nur deshalb noch in der aktuellen Form existiert, da «erhebliche Investitionen getätigt» wurden. Nur dadurch konnte der Betrieb aufrechterhalten werden.


OneFootball Videos


Ziel sei es gewesen, den Verein zu sanieren. Die weitreichenden und entschiedenen Massnahmen würden «ihre ganze Wirkung jedoch erst nach einigen Saisons entfalten.» Das Zwischenfazit der Klubbosse fällt negativ aus: «Wir sind aber nicht zufrieden damit, wo wir heute stehen – weder in der Tabelle noch kommerziell.»

Offen für Verkauf

Dann gehen die Besitzer auf die Forderung der Fans ein, den Klub sofort zu verlassen. Die Antwort ist ganz klar: «Wir möchten klar festhalten, dass wir offen für Gespräche über einen Teil- oder Vollverkauf der GFAG sind, sofern die langfristige Nachhaltigkeit des Clubs sichergestellt ist.»

Ein bedingungsloser Rückzug würde aktuell jedoch zur Liquidation des Vereins führen und über 150 Mitarbeitende, deren Familien, Sponsoren, Partner, Gönner und das ganze Clubumfeld direkt betreffen: «Ohne fortlaufende Investitionen seitens der Eigentümer kann die Grasshopper Fussball AG nicht als professionelle Fussballorganisation weiterbestehen.»

Fans nicht offen für Dialog

Sollte dieser Wunsch tatsächlich so bestehen bleiben, würde man auch auf dieser Grundlage Gespräche führen. Tatsächlich suchen die Kalifornier nach ihren Angaben seit mehreren Wochen den Dialog mit Vertretern der Fangruppierungen. Dies jedoch ohne Erfolg: «Wir laden sie hiermit auch öffentlich ausdrücklich nochmals dazu ein, mit uns konstruktive Gespräche über die Ausrichtung des Clubs zu führen. Es ist uns ein Anliegen, offen und transparent in den Austausch zu gehen und erwarten, dass sich alle Beteiligten von demselben respektvollen Umgang leiten lassen.»

Vorerst gilt der Fokus nun auf die verbleibenden Saisonspiele und den Kampf um den Ligaerhalt.

Impressum des Publishers ansehen