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·25. Juni 2026
Die Neuhaus-Akte: Gladbach will Klarheit

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Florian Neuhaus ist bereits im Sommer 2017 ablösefrei von 1860 München nach Gladbach gewechselt. Nach einer einjährigen Leihe zu Fortuna Düsseldorf, wo Neuhaus in 27 Einsätzen mit 6 Toren und 3 Vorlagen zu den besten Spielern der 2. Bundesliga gehörte und maßgeblich zum Aufstieg der Fortuna beitrug, folgte die Rückkehr an den Borussia-Park.

Neuhaus als Aufstiegsheld in Düsseldorf – Photo by Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images
Neuhaus spielte in der Saison 2018/2019 eine herausragende Bundesligasaison unter Trainer Dieter Hecking. Mit 3 Toren und 9 Vorlagen trug der Mittelfeldspieler maßgeblich dazu bei, dass Gladbach sich für den internationalen Wettbewerb qualifizieren konnte. Auch in den Folgejahren unter Marco Rose gehörte Neuhaus zu den besten Spielern am Niederrhein, weshalb er sich einen Marktwert von 38 Millionen Euro erarbeitete und der heute 29-Jährige bei einigen Top-Clubs auf dem Zettel stand.
Borussia Mönchengladbach entschied sich gegen einen Verkauf von Neuhaus. Nach dem Trainerwechsel von Rose zu Adi Hütter begann jedoch die sportliche Talfahrt des Mittelfeldspielers. Unter Hütter konnte Neuhaus zwar noch 8 Scorer erzielen, galt jedoch nicht mehr als unumstrittene Stammkraft. Hütter musste nach der Saison gehen und Borussia landete nach Jahren wieder in der unteren Tabellenhälfte der Bundesliga.

Neuhaus nur noch Bankdrücker – Photo by Christof Koepsel/Getty Images
Unter Daniel Farke war Neuhaus zunächst wieder gesetzt, doch eine Kreuzbandverletzung bremste den gebürtigen Landsberger aus. Dann folgte ein Jahr vor Vertragsende die große Vertragsverlängerung von Florian Neuhaus unter Gerardo Seoane. Die Verlängerung wurde groß verkündet. Neuhaus bekam die Rückennummer 10 und wurde gemeinsam mit Jonas Omlin und Julian Weigl ins Kapitänsteam eingebunden.
Das große Problem war jedoch, dass Seoane lieber Fabian Rieder verpflichtet hätte. Roland Virkus soll sich jedoch durchgesetzt und die Vertragsverlängerung von Neuhaus angestrebt haben. Der Schweizer Trainer setzte über zwei Jahre kaum auf Neuhaus. Polanski gab ihm in der abgelaufenen Saison eine faire Chance, doch der Mittelfeldspieler konnte diese nicht nutzen. Deshalb möchte Borussia Mönchengladbach den Spieler nun ein Jahr vor Vertragsende endgültig abgeben.
Laut der Bild-Zeitung ist Borussia sogar bereit, Neuhaus trotz laufenden Vertrags ablösefrei ziehen zu lassen und notfalls sogar Teile des Gehalts weiterzuzahlen.
Neuhaus verdient am Niederrhein rund 4 Millionen Euro pro Jahr und kaum ein Verein dürfte bereit sein, dieses Gehalt zu übernehmen. Der Marktwert des Mittelfeldspielers wird nur noch auf 2,5 Millionen Euro taxiert und ist damit einer der größten Marktwertverluste, die Borussia in den vergangenen Jahren erlebt hat.
Von einem möglichen 40-Millionen-Euro-Transfer im Jahr 2021 bis zu einer möglichen Abfindung im Jahr 2026 diese Entwicklung ist sowohl sportlich als auch finanziell eine große Enttäuschung für Borussia.
Wer trägt für euch die Hauptschuld an dieser Entwicklung von Florian Neuhaus? Schreibt es gerne in die Kommentare!
🖊 Autor: Jan David Busch
📷 Photo by Christof Koepsel/Getty Images







































