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·26. Januar 2026
Die Saison entgleist: Warum Frankfurt schnell einen Trainer braucht

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·26. Januar 2026

Eintracht Frankfurt hat momentan große Probleme. Die Hessen wollten eigentlich nach der Winterpause oben angreifen. Doch in jedem Spiel, das bisher gespielt wurde, gab es drei Gegentore.
Hinzu kommt wenig überraschend die Tatsache, dass es keinen Sieg in diesem Kalenderjahr gab. Dino Toppmöller wurde entlassen, die Suche nach einem neuen Cheftrainer läuft auf Hochtouren.
Und diese ist mit einer gewissen Dringlichkeit versehen. Warum das so ist, das zeigt sich momentan auf dem Feld und bei der Analyse der Spiele der Hessen.
Denn von einem Trainerffekt kann momentan so gar nicht die Rede sein. Im Gegenteil: Frankfurt hat sich in den letzten Spielen noch schlechter präsentiert. Gegen Qarabag gab es gerade im Aufbau viel zu viele Fehler. Die konnte man vorher auch schon erkennen, aber es ging überhaupt kein Ruck durch die Mannschaft, nachdem das Kapitel Toppmöller beendet wurde. Frankfurt agierte wieder mit der Dreierkette und zwei Wingbacks, aber die Schienenspieler schoben offensiv teilweise zu fahrig an, waren dafür in der Rückwärtsbewegung auch nicht konsequent genug.
Gegen Hoffenheim konnten sich die Fans der Hessen zumindest zeitweise etwas ausrechnen, denn in der ersten Halbzeit lief es nicht so schlecht für die Adler. Doch der Ausgleich von Max Moerstedt, wieder einmal nach einer Unsicherheit des Frankfurter Torhüters, diesmal erneut Kaua Santos, sorgte für einen kompletten Einbruch. Am Ende verloren die Hessen mit 1:3 und wurden in der zweiten Halbzeit phasenweise so richtig zerlegt.

Foto: Getty Images
Man kann den Interimslösungen bei den Hessen in diesem Fall gar nicht einmal einen Vorwurf machen. Sie übernahmen eine Mannschaft, die im freien Fall war. Die Saison ist jetzt aber mittlerweile an einem Punkt, an dem sie komplett entgleisen kann, wenn es nicht sehr zeitnah eine Lösung gibt. Deswegen sind die Adler sehr gut beraten, jetzt eine Entscheidung zu treffen und einen neuen Trainer vorzustellen, ehe die eigenen Saisonziele komplett außer Reichweite sind.
Es braucht jetzt zeitnah, im Prinzip nach dem eher unbedeutenden Spiel in der Champions League gegen Tottenham, einen neuen Übungsleiter. Im Idealfall jemanden, der direkt einen Ansatz parat hat, der dabei hilft, für eine Stabilisierung zu sorgen. Nach Tottenham warten Leverkusen, Union, Mönchengladbach und der FC Bayern. Ein einfacher Spielplan sieht hier auch anders aus. Deswegen ist eine gute, aber auch die richtige Lösung sehr wichtig. Markus Krösche ist jetzt gefordert.









































