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·7. Juli 2026
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Am Ende hatte es keine sportliche Auswirkung, weil Belgien die USA auch mit Folarin Balogun souverän 4:1 besiegte. Die Debatte um den Eingriff der FIFA bei der Rotsperre des Stürmers wird aber wohl noch länger anhalten. Noch skurriler wirkt die Rolle, die US-Präsident Donald Trump in dieser Angelegenheit gespielt haben soll. Sowohl FIFA-Boss Infantino als auch Trump selbst bestätigten ein Telefonat, welches es im Vorfeld des WM-Achtelfinals stattgefunden hatte. Dabei soll es nur um die gewünschte Überprüfung der Sperre gegangen sein.
Nach der Kehrtwende bedankte sich Trump auf Truth Social bei der FIFA dafür, eine "große Ungerechtigkeit" korrigiert zu haben. In einer Pressekonferenz vor dem Spiel lieferte Trump zudem noch weitere Inhalte des Gesprächs mit Infantino. Und diese sind nichts Anderes als die Spitze eines grotesken Erklärungsversuchs.
Sein Vorwort: "Ich bin jemand, der Sport liebt und ein guter Sportler war. Und ich verstehe Sport wirklich gut.“ Es folgte allerdings ein Geständnis Ad absurdum: "Ich wusste nicht, was eine Rote Karte ist. Als ich es herausfand, sagte ich, du machst Witze. Dieser Typ hebt einfach die Hand und sagt, dein bester Spieler wird im nächsten Spiel nicht spielen. Ich sagte, wow, das ist eine Menge Macht. Das ist schrecklich", schilderte Trump bühnenreif.
Und damit nicht genug des wirklich merkwürdigen Trump-Auftritts. Denn der US-Präsident erhob auch Vorwürfe gegen den Unparteiischen des Sechzehntelfinals, Raphael Claus: "Dieser Schiedsrichter, der ein bisschen verdächtig ist, wenn man seine Vergangenheit überprüft, traf eine Entscheidung, die niemand glauben konnte.“ Dieser Behauptung folgte allerdings nicht mal eine Begründung.
📸 Chris Graythen - 2026 Getty Images







































