Die Stimmen zum Supercup-Sieg – Guendouzis: „Es hätte keinen besseren Start geben können“ – Tedesco stolz | OneFootball

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·11. Januar 2026

Die Stimmen zum Supercup-Sieg – Guendouzis: „Es hätte keinen besseren Start geben können“ – Tedesco stolz

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Die Stimmen zum Supercup-Sieg – Guendouzis: „Es hätte keinen besseren Start geben können“ – Tedesco stolz

Fenerbahce hat das Finale des Turkcell-Supercups gegen Galatasaray mit 2:0 gewonnen (Titelfeier in Bildern) – und nach dem Abpfiff lieferten Trainer, Torschützen und Führungsspieler klare Botschaften. Im Mittelpunkt standen Trainer Domenico Tedesco, der seinen ersten Titel mit dem Klub feierte, sowie Neuzugang Matteo Guendouzi, der bei seinem Debüt nicht nur den Pokal, sondern auch den Treffer zur Führung mitnahm und zum Spieler des Spiels gewählt wurde..

Domenico Tedesco: „Wir hätten noch mehr Tore schießen können“

Auf der Pressekonferenz erklärte Tedesco, seine Mannschaft habe ein „großartiges Spiel“ gezeigt – besonders in der ersten Halbzeit. Der Trainer sagte: „Wir hätten noch mehr Tore schießen können. Galatasaray hat sein Bestes gegeben. Es war ein schwieriges Spiel, ein temporeiches Spiel. Ich bin sehr glücklich, dass wir diesen Titel für unsere Fenerbahce-Familie gewonnen haben.“


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Gleichzeitig ordnete er den Titel in einen größeren Kontext ein: „Pokale bleiben für immer in der Geschichte“, betonte er – und ergänzte, dass es im Fußball auch Erfolge gebe, die ohne Trophäe auskommen müssen. Für diesen Abend aber stand fest: „Ich bin heute sehr glücklich.“

Tedesco über Guendouzi: „Als wäre er schon seit acht Monaten hier“

Viel Lob gab es für den französischen Mittelfeldspieler Matteo Guendouzi, der zum besten Spieler des Finales gewählt wurde und erst kurz zuvor zur Mannschaft gestoßen war. Tedesco hob Timing und Umsetzung des Transfers hervor: „Es war sehr wichtig, dass er gleich zu Beginn der Transferperiode im Januar zu uns kam. Transfers im Januar sind schwierig. Aber der Verein hat großartige Arbeit geleistet.“

Zur Leistung im Derby sagte der Coach: „Er hat heute großartig gespielt, als wäre er schon seit acht Monaten hier.“

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Der Derby-Plan: Ballbesitz, kompakte Defensive und doppelte Absicherung

Auf die Frage nach dem Matchplan erklärte Tedesco, dass der Schwerpunkt klar auf kontrolliertem Spiel mit Ball lag: „Unser Hauptplan war es, mit dem Ball zu spielen. Wir mussten den Ball bei uns behalten.“ Der Trainer begründete das mit der Offensivstärke des Gegners über die Flügel und nannte dabei konkrete Namen: „Baris ist ein sehr guter Spieler, der hinter der Abwehr hohe Läufe macht.“

Er betonte, wie wichtig die kollektive Arbeit gegen diese Qualität sei: „Als Mannschaft haben wir kompakt und hervorragend verteidigt.“ In Phasen habe man sich zurückziehen müssen, zugleich sei die doppelte Absicherung gegen Flügelangriffe zentral gewesen – inklusive Hilfe durch Mittelfeldspieler und situativem Druck durch einen dritten Mann.

Wetter, Fans und der Blick nach vorn: „Wir werden bis zum Ende unser Bestes geben“

Auch die Bedingungen im Atatürk-Olympiastadion waren Thema. Tedesco sagte: „Wir sollten uns nicht zu sehr auf Dinge konzentrieren, die wir nicht ändern können. Wir können das Wetter nicht ändern, heute war es kalt und windig.“ Umso stärker hob er die Unterstützung der Anhänger hervor und schilderte Eindrücke rund um die Anreise: Überall habe er Fenerbahce-Fans gesehen – für ihn ein besonderer Moment, der Stolz auslöse.

Für die kommenden Aufgaben formulierte er eine klare Ansage: „Wenn alle Spieler fit sind, sind wir sehr stark. Wir werden bis zum Ende unser Bestes geben.“

Kader-Management und Mittelfeldrollen: Ismail im Fokus, Fred zurück

Im Zusammenhang mit dem Spielaufbau sprach Tedesco über Rollen im System und nannte dabei konkrete Varianten. In einer 4-5-1-Ordnung positioniere sich Marco Asensio auf der rechten Acht, diesmal habe man Ismail Yüksek dort einsetzen wollen. „Er hat sehr viele Bälle erobert“, sagte der Trainer und hob die Entwicklung seit seiner Ankunft hervor.

Außerdem verwies er darauf, dass die Sperre von Fred abgelaufen sei und man seine Abwesenheit gespürt habe. Für die Position nannte er zusätzlich Bartug Elmaz und Yigit Efe Demir als Optionen.

Matteo Guendouzi: „Ein besserer Start hätte nicht sein können“

Der Matchwinner im Sinne der Symbolik war Matteo Guendouzi. Nach dem 2:0 sagte der Franzose: „Ich gewinne hier meinen ersten Titel in meinem ersten Spiel. Ein besserer Start hätte nicht sein können.“ Der Mittelfeldspieler blickte zugleich nach vorn: „Wir haben einen sehr starken Kader. Wir werden noch viele weitere Pokale gewinnen.“

Auch die Atmosphäre im Klub und im Stadion hob er hervor: „Die Atmosphäre könnte nicht besser sein. Unsere Fans haben das verdient.“ Zudem erklärte er, dass er sich vor dem Wechsel intensiv mit der Mannschaft beschäftigt habe: Man habe zusammen verteidigt, zusammen angegriffen – und genau daraus sei das Ergebnis entstanden.

Weitere Stimmen: Yüksek, Skriniar, Oosterwolde, Müldür, Mercan

Ismail Yüksek sprach von einem verdienten Erfolg und einem starken Kampf: „Wir haben verdient gewonnen.“ Er dankte Trainerteam und Vereinsführung und betonte, wie schnell sich die Neuzugänge eingefügt hätten.

Kapitän Milan Skriniar richtete den Blick nach dem Derby-Titel auf weitere Ziele: „Dieser Pokal ist für unsere Fans.“ Und er ergänzte: „Es gibt noch drei weitere Pokale, wir wollen so weitermachen.“

Torschütze Jayden Oosterwolde, der spektakulär das 2:0 markierte, sagte indes: „Ich bin sehr glücklich, wir haben den Titel gewonnen.“ Es sei sein zweiter Pokal bei Fenerbahce, man habe gute Arbeit geleistet.

Mert Müldür betonte die vielen Chancen und die Konsequenz bis zum Ende: „Wir haben es uns bis zum Ende verdient.“ Für ihn sei es zugleich ein persönlicher Meilenstein: „Das ist der erste Titel, den ich bei Fenerbahce gewonnen habe, und gleichzeitig der erste Pokal meiner Karriere.“

Levent Mercan zog ein ähnliches Fazit und lobte die Teamleistung: „Der Kampf war sehr gut. Alle haben 100 Prozent gegeben. Ich finde, wir haben den Sieg wirklich verdient.“

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