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·22. Februar 2026
"Die Tür ist zu": Hertha schreibt den Aufstieg nach hoher Pleite ab

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Es war ein bitterer Nachmittag für die Berliner. In Paderborn gab es eine deutliche 2:5 Niederlage für die Hertha. Das Saisonziel muss jetzt wohl angepasst werden.
Vor der Saison wurde der Hauptstadtclub von vielen Experten als Aufstiegsfavorit Nummer Eins genannt. Allerdings gelang es in dieser Saison zu selten konstante Leistungen abzurufen. Dabei sollte mit dem Spiel in Paderborn nochmal angegriffen werden. Eine große Chance sei es laut Stefan Leitl gewesen "ein Zeichen zu setzen an die Liga". "Diese Chance haben wir kläglich vergeben", wurde der Trainer daher deutlich. Auf die Frage nach dem Aufstiegsrennen, erklärte der Chef-Trainer dieses aus Hertha-Sicht für beendet. "Die Tür ist zu und abgesperrt", erklärte dieser.
Auch die Spieler wollen von einer Rückkehr in die erste Liga nichts mehr wissen. "Das große Ziel können wir jetzt aber vergessen, der Rückstand ist einfach zu groß", wird Niklas Kolbe auf der Vereinshomepage zitiert. Für den Tabellenzehnten sind es bereits zehn Punkte Rückstand auf Elversberg. Die besten fünf Mannschaften der Liga scheinen gerade wegzumarschieren. "Wenn man die vermeintlich letzte Chance so liegen lässt, sollte man aufhören, über den Aufstieg zu reden", pflichtete Tjark Ernst den Kollegen bei.
Eine Erklärung für das ängstliche Auftreten und die Leistung hatte niemand parat. "Wir waren von der ersten bis zur letzten Minute in allen Belangen unterlegen, deswegen haben wir völlig zu Recht verloren. Für die Art und Weise dieser Niederlage können wir uns nur bei allen Fans entschuldigen", stellte Luca Schuler fest. "Die Saison ist noch lang, aber bei so einer Leistung, hat man mit dem Aufstiegsrennen gar nichts zu tun. Wir müssen das Spiel aufarbeiten und können uns dann neue Ziele setzen", ergänzte Toni Leistner im Hinblick auf die restliche Saison.
Mit der Drucksituation habe dies laut den Akteuren nichts zu tun gehabt. Laut Paul Seguin würde diese zwar immer mehr werden, aber eine Verunsicherung spüre der Führungsspieler nicht. "Der Druck war nicht der Auslöser, denn normalerweise macht Druck Spaß und sorgt für Emotionen", stellte auch Kolbe klar. Trotzdem waren die vergangenen Tage bitter für die Berliner. Nach dem unglücklichen Pokalaus im Elfmeterschießen gegen den SC Freiburg gab es die 2:3 Niederlage in Hannover. Nun also dieser Auftritt in Paderborn. "Wir haben richtig auf die Fresse bekommen", war Leitl enttäuscht.
Nun möchte der Trainer auch ohne das Ziel Aufstieg eine Antwort seiner Mannschaft sehen. "Für mich persönlich geht es darum, dass ich im Heimspiel eine Reaktion sehen will", erklärte dieser mit Blick auf das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg. Dann wollen sicherlich vor allem auch die Fans ein ganz anderes Gesicht von den Berliner Spielern sehen.









































