Die wahren Gründe hinter dem Schlotterbeck-Wirbel | OneFootball

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·1. April 2026

Die wahren Gründe hinter dem Schlotterbeck-Wirbel

Artikelbild:Die wahren Gründe hinter dem Schlotterbeck-Wirbel

Es hätte so einfach sein können: Laut Bild-Angaben war der neue Vertrag von Nico Schlotterbeck beim BVB quasi ausgehandelt, dazu berichtete Sky, dass die Unterschrift des Verteidigers wohl nach der aktuellen Länderspielpause erfolgen wird.

Doch dann ließ Schlotterbeck nach dem Spiel gegen Ghana (2:1) die Bombe platzen und erklärte, dass er diese Meldungen "klar dementieren" müsse. Dortmunds Vize-Kapitän begründete das auch damit, dass er bislang mit Sebastian Kehl verhandelt habe - nun ist mit Ole Book ein neuer Sportdirektor am Start, weshalb "sich die Situation ein bisschen verändert" habe, so Schlotterbeck.


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BVB-Boss Lars Ricken wollte die brisanten Aussagen schnell herunterspielen und gab bekannt, dass Schlotterbecks Statement "nachvollziehbar" sei, da offiziell nie ein Durchbruch oder eine Einigung bestätigt worden war. Ein Geschmäckle bleibt natürlich trotzdem.

Schlotterbeck hält sich andere Optionen offen...

Die Bild berichtet nun, dass es zwei Gründe für Schlotterbecks neues Zögern geben könnte. Da sei zum einen neues Interesse aus der Premier League, da sowohl der FC Liverpool als auch Manchester United nochmal über einen Transfer des 26-Jährigen nachdenken sollen. Mit seinem jüngsten Statement hat Schlotterbeck sich die nötige Zeit erkauft, um weitere Entwicklungen in dieser Hinsicht abzuwarten.

... und will noch mehr vom BVB rausholen

Zum anderen möchte der Abwehrstar wohl auch nochmal die Konditionen des neuen Vertrags nachverhandeln - selbstredend zu seinem Vorteil. Zuletzt war berichtet worden, dass Schlotterbeck inklusive Boni auf ein neues Gehalt von 14 Millionen Euro kommen könnte; dazu soll der BVB ihm eine Ausstiegsklausel einräumen, die ab 2027 greifen und bei 60 Millionen Euro liegen soll.Laut Bild-Angaben hätte Schlotterbeck aber wohl gerne, dass die Ausstiegsklausel nicht erst ab nächstem Jahr, sondern schon nach der WM in diesem Sommer aktiv ist! Dann könnte er sich zwar jetzt schon zu den Schwarzgelben "bekennen" (bewusst in Anführungszeichen geschrieben), hätte aber trotzdem die Chance, zur kommenden Saison den Verein zu wechseln. Das Kalkül dahinter: Bei einer starken WM könnte es neues Interesse an seinen Diensten geben.

Brisant: Die Bild zitiert namentlich nicht genannte Klub-Insider vom BVB, die offenbar immer genervter vom Verteidiger sind. "Schlotterbeck ist übermannt von der eigenen Geilheit, dabei liefert er seit Wochen Fehler in Serie!", heißt es. Das kann noch ein richtig heißer Poker werden...

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