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·21. Juni 2026

"Diese Änderung bringt nichts.": Marcelo Bielsa schießt gegen neue Regelung

Artikelbild:"Diese Änderung bringt nichts.": Marcelo Bielsa schießt gegen neue Regelung

Im Vorfeld des zweiten Gruppenspiels gegen Kap Verde stand Uruguays Nationaltrainer Marcelo Bielsa der Presse Rede und Antwort. Dabei schoss er unter anderem gegen die verpflichtenden Trinkpausen.

Trinkpausen weiter in der Kritik

Uruguays Teamchef Marcelo Bielsa ist als meinungsstarker Kritiker bekannt. Neben seinem fußballerischen Wissen, durch das er beispielsweise von Pep Guardiola als "bester Trainer der Welt" betitelt wurde, gab er auch zu diversen Themen abseits des Rasens kritische Kommentare. Im Zentrum steht dabei aber stets das Spiel an sich, das nun durch die Trinkpausen eine fundamentale Änderung erlebte.


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Im Vorfeld der Partie gegen Kap Verde äußerte sich der 70-Jährige nun zu den sogenannten "Hydration Breaks" und der damit einhergehenden Einteilungen der Halbzeiten. "Vier Durchgänge statt zwei zu spielen, verändert die bisherige Auffassung und Kultur, die sich im Zusammenhang mit der Interpretation des Fußballs herausgebildet hatten. Diese Änderung bringt nichts, nimmt aber viel weg. Als man die Spielzeit in vier Durchgänge aufteilte, dachte man nicht an die Auswirkungen, die dies auf das haben könnte, was den Fußball zu einem Sport gemacht hat, den man liebt. Man dachte an andere Auswirkungen.", erklärte Bielsa.

Weiter hieß es: "Vor dieser Entscheidung hatte der Fußball eine bestimmte Charakteristik, und jetzt hat er eine andere. Die Menschen lieben das Spiel wegen seiner Charakteristika. Es gibt großartige Neuerungen wie den VAR, und das muss man begrüßen. Die Schlussfolgerungen aus diesem Versuch stammen nicht von mir, sondern sind etwas, das ich höre, und ich schließe mich dieser Meinung an."

Gegen Saudi-Arabien reichte es für Uruguay nur zu einem 1:1. In der Nacht von Sonntag auf Montag trifft die Celeste auf Kap Verde, das in seinem ersten Spiel mit einem 0:0 gegen Spanien für die wohl größte Sensation der diesjährigen Endrunde sorgte.

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