90min
·26. April 2026
Diese Zweifel gibt es beim BVB am Sancho-Transfer – Bericht

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·26. April 2026

Eine erneute Verpflichtung von Jadon Sancho ist ein Szenario, mit dem sich Borussia Dortmund zurzeit konkret beschäftigt. Nach seinem ursprünglichen Kauf im Sommer 2017 und seiner Leih-Rückkehr über die Rückrunde der Saison 2023/24 wäre es also bereits das dritte Mal, dass der englische Offensivspieler bei Schwarz-Gelb aufschlägt.
In der Theorie klingt dieses Szenario auch recht einfach. Durch seinen bei Manchester United auslaufenden Vertrag wäre Sancho ablösefrei zu haben. Dazu wäre er dem Vernehmen nach zu Gehaltseinbußen bereit, um wieder für den BVB aufzuspielen. Allerdings gibt es auch noch andere Klubs, die ein grundsätzliches Interesse am 26-Jährigen hegen.
Währenddessen scheinen sich die BVB-Verantwortlichen noch nicht sicher zu sein, ob ein erneuter Sancho-Transfer tatsächlich angegangen werden soll. Während der Flügelspieler bereits signalisiert haben soll, dass er durchaus gerne nach Dortmund zurückkehren würde (90min berichtete), gibt es beim Bundesligisten offenbar noch ein paar Zweifel.
Die Bild nennt dabei etwa die Disziplin als einen Faktor. In seinen BVB-Jahren ist Sancho des Öfteren mit Disziplinlosigkeiten aufgefallen. Dazu gehörte etwa diverses Zuspätsein beim Training oder auch eine geheime Feier während der Corona-Pandemie.

Sancho könnte ein drittes Mal zum BVB zurückkehren | Jean Catuffe/GettyImages
Die WAZ führt derweil noch den finanziellen Aspekt an. Obwohl Sancho ablösefrei unter Vertrag zu nehmen wäre, müssten die Dortmunder für ihn viel Geld in die Hand nehmen. So würde beispielsweise ein Handgeld fällig, ein trotz Einbußen noch vermutlich üppiges Gehalt sowie weitere Prämien. Auch wenn er damit im Gesamtpaket unter seinen Bezügen bei Manchester United läge, wäre das für Schwarz-Gelb durchaus ein Risiko.
Insbesondere deshalb, weil auch im Hinblick auf den spielerischen und taktischen Faktor gar nicht absehbar ist, ob Sancho wirklich gut ins System unter Niko Kovac passt. Bislang hat der Cheftrainer beim BVB lieber auf Schienen- anstatt auf Flügelspieler gesetzt. Zudem legt er einen recht großen Wert auf die Defensivarbeit, von der auch die Offensivspieler nicht ausgenommen sind. An diesem Punkt sind sich die Bild und die WAZ einig: Die Verantwortlichen sind sich derzeit noch unsicher, ob er deshalb ein guter Fit wäre. In Kombination mit einem für Dortmund-Verhältnisse vergleichsweise großem Finanzpaket birgt diese Unklarheit ein entsprechendes Risiko.
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