Frühes-Tor.de
·29. Juni 2026
Diomande vor Wechsel: Die Bundesliga bleibt eine Ausbildungsliga für künftige Weltstars

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Bild: Alexander Hassenstein/Getty Images
Yan Diomande verlässt nach nur einem Jahr die Bundesliga. Erneut macht sich ein zukünftiger Weltstar auf den Weg ins Ausland.
Yan Diomandé entwickelt sich bei der Elfenbeinküste zu einem der großen Stars der WM 2026. Und so wie es aussieht, wird der Flügelstürmer schon bald für Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain auflaufen. RB Leipzig lässt Diomandé wohl für einen guten Preis ziehen. Die Rede ist von 130 Millionen Euro.
Diomandé ist auf dem Weg, ein Weltstar zu werden. Mal wieder kann man deshalb festhalten, dass die Bundesliga einen sehr guten Spieler auf die nächste Stufe hebt, zum Weltstar wird er aber dann in einer anderen Liga avancieren. In den vergangenen zehn Jahren hat die Bundesliga damit schon leidvolle Erfahrungen gemacht: Ousmane Dembélé von Paris Saint-Germain, einst Borussia Dortmund, ist heute amtierender Weltfußballer.
Erling Haaland von Manchester City war einst bei Borussia Dortmund tätig. Haaland ist heute einer der bekanntesten und erfolgreichsten Mittelstürmer der Welt. Selbst die besten deutschen Spieler zieht es ins Ausland, Kai Havertz ging vor sechs Jahren von Bayer 04 Leverkusen zum FC Chelsea. Heute spielt er bei Arsenal. Florian Wirtz entschied sich vergangene Saison für einen Wechsel zum FC Liverpool.
Die deutschen Klubs haben mit den Verkäufen meist gutes Geld eingespielt. Nahezu jeder werdende Weltstar spült rund 100 Millionen Euro und mehr in die Vereinskassen.
Dennoch gibt es auch negative Begleiterscheinungen: Für die besten Spieler der Welt oder jene, die es werden wollen, gibt es im Wesentlichen fünf Kriterien für einen Klubwechsel: Verdienst, Titelchancen, Bekanntheitsgrad des Klubs in der Welt, Besetzung des Trainerpostens und Zusammenstellung des Kaders. Die englischen und spanischen Top-Klubs haben hier in der Regel die Nase vorn.
Auch in Sachen internationaler Bekanntheit haben die deutschen Vereine, abgesehen vom FC Bayern, das Nachsehen. Und selbst die besten deutschen Trainer arbeiten lieber im Ausland (u. a. Tuchel, Flick und zuvor Klopp).







































