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·28. März 2025

Direkte Rückkehr nach Abstieg? Haching will "kein Harakiri" machen

Artikelbild:Direkte Rückkehr nach Abstieg? Haching will "kein Harakiri" machen

Angesichts von schon 16 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer hat die SpVgg Unterhaching kaum noch realistische Chancen auf den Klassenerhalt – und beschäftigt sich daher längst mit dem Szenario Regionalliga. Sollte dieses wie erwartet eintreten, soll es aber kein Harakiri geben.

"Knallharter Strich" angekündigt

Es bräuchte wohl schon neun Siege aus den verbleibenden zehn Partien, um den Klassenerhalt noch zu schaffen. Weil dieses Szenario aber fernab jeglicher Realität liegt, wird es für die Hachinger aller Voraussicht nach zum dritten Mal nach 2015 und 2021 in die Regionalliga gehen. "Das wäre dann nicht das gewesen, was wir uns vorgestellt haben", sagt Kapitän und Sportdirektor Markus Schwabl im "Kicker"-Gespräch. "Man müsste einen knallharten Strich ziehen und schauen, wo man Fehler gemacht hat."


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Ein großer Umbruch erscheint unausweichlich, zumal nach Angaben des Fachmagazins über ein Dutzend Spieler keinen gültigen Vertrag für die Regionalliga besitzt. Auch Schwabl selbst gehört dazu, betont aber: "Ich möchte meine Karriere nicht mit einem Abstieg beenden." Auch die Rolle als Sportdirektor möchte er behalten, wenngleich der 34-Jährige eingesteht, bei der Kaderplanung im vergangenen Sommer Fehler gemacht zu haben. Diese habe sich im Nachhinein "nicht unbedingt als glücklich herausgestellt. Das sollte nicht nochmal passieren, aber hinterher ist man immer schlauer".

Keine "verrückten Sachen"

Offen ist neben der Trainerfrage auch die Frage nach dem Saisonziel. Ist der direkte Wiederaufstieg realistisch? Schwabl macht klar: "Es wird kein Harakiri geben und es ist ausgeschlossen, dass wir irgendwelche verrückten Sachen machen." Dass der Meister der Regionalliga Bayern in den nächsten beiden Spielzeiten nicht direkt aufsteigt, sondern erst in zwei Entscheidungsspiele muss, macht die Aufgabe nicht unbedingt leichter. Nach den bisherigen beiden Abstiegen brauchte Haching jeweils zwei Jahre. Dieses Mal könnte es jedoch länger dauern – auch, weil die Konkurrenz stärker geworden ist.

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