Doan und Brown blühen auf: Riera prägt neue Eintracht-Identität | OneFootball

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·28. Februar 2026

Doan und Brown blühen auf: Riera prägt neue Eintracht-Identität

Artikelbild:Doan und Brown blühen auf: Riera prägt neue Eintracht-Identität

Der Aufwärtstrend von Eintracht Frankfurt unter Albert Riera, der bislang eher in den Leistungen als in den Ergebnissen erkennbar war, soll am Sonntag (17:30 Uhr) zum nächsten Heimsieg führen. Mit dem SC Freiburg kommt ein direkter Konkurrent im Kampf um die europäischen Plätze in den Stadtwald. Dabei dürften einige SGE-Stars wieder auf eher fremden Positionen für Furore sorgen.

In den ersten Spielen unter dem Spanier war zu beobachten, dass Stars wie Ritsu Doan oder Nathaniel Brown nicht mehr in ihren gewohnten Rollen spielten. Während Außenspieler Doan auf der Zehnerposition wirbelte, durfte Linksverteidiger Brown plötzlich im Mittelfeld spielen.


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"Ich liebe es, Spieler in verschiedenen Positionen einzusetzen, denn je mehr Spieler du hast, die unterschiedliche Rollen spielen können, desto weniger Masse musst du holen", erklärte Riera gegenüber Bild. "Auch für sie ist es gut, denn sie lernen dazu und kommen auf ein anderes Level. Das ist gut für ihre Zukunft."

Brown als großer Profiteur - Kann sich auch Doan steigern?

Gerade Brown hat bereits von dieser ungewohnten Maßnahme profitiert. Seitdem der Außenverteidiger im Mittelfeld deutlich mehr im Spiel integriert ist, strahlt er plötzlich Torgefahr aus. Der 22-Jährige traf bei Rieras Debüt gegen Union Berlin (1:1) sowie eine Woche später beim 3:0-Erfolg über Borussia Mönchengladbach.

Er weiß immer noch nicht, welche Möglichkeiten er hat. Ich bin sicher, dass er weitere Positionen spielen kann; vielleicht überrasche ich euch da noch in Zukunft", so Riera über Brown. "Ich versuche ihn zu überzeugen, dass er keine Grenze hat. Das gilt auch für andere. Wenn zum Beispiel Doan oder Kali zwei Rollen spielen können, dann bringe ich es ihnen ebenfalls bei."

Einen ähnlichen Effekt erhofft sich Riera nun auch beim Japaner, der nach starkem Saisonstart im Laufe der Saison spürbar nachließ. Seit neun Bundesliga-Spielen wartet Doan inzwischen auf einen eigenen Treffer. Ob die Flaute durch den Positionswechsel zeitnah beendet werden kann?

"Ich kann an ihren Augen sehen, dass das Verständnis dafür gewachsen ist", lobt Riera sein Team. "Auch weil ich sie überzeuge: Wenn sie mehrere Rollen spielen können, dann können sie nicht nur bei Eintracht spielen, sondern überall."

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