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·30. Juli 2026

Doan: „Wir hatten Angst, in die Spiele zu gehen“

Artikelbild:Doan: „Wir hatten Angst, in die Spiele zu gehen“

Bild: Alex Grimm/Getty Images

Die deutlichen Niederlagen in der Champions League 2025/26 haben bei Eintracht Frankfurt offenbar tiefe Spuren hinterlassen.


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Ritsu Doan hat offen über die zunehmende Verunsicherung innerhalb der Mannschaft gesprochen und erklärt, weshalb Eintracht Frankfurt auf der europäischen Bühne nicht mehr befreit auftreten konnte. Nach den ersten Rückschlägen sei es der Mannschaft zunehmend schwergefallen, die Champions League als besondere Erfahrung wahrzunehmen.

Niederlagen lösten Angst aus

„Als es mit den herben Niederlagen in der Champions League losging, konnten wir die Spiele nicht mehr richtig genießen. Sie haben etwas mit uns gemacht“, erklärte Doan im Interview mit dem kicker. Die wiederholten Niederlagen hätten schließlich auch die Herangehensweise an die folgenden Begegnungen beeinflusst. „Wir hatten plötzlich Angst, in die Spiele zu gehen. Angst davor, erneut zu verlieren“, berichtete der Japaner.

Aus der Sicht des Offensivspielers fehlte der Eintracht dadurch eine wichtige Voraussetzung, um gegen die europäische Spitzenklasse bestehen zu können. „Jeder Fußballer weiß: Man muss die Spiele genießen und mit breiter Brust rausgehen, sonst kann man nicht gut spielen. Vor allem nicht gegen die ganz großen Teams“, sagte Doan.

Doan dachte selbst zu viel nach

Lediglich in der ersten Begegnung gegen Galatasaray habe Frankfurt die besondere Atmosphäre der Königsklasse noch genießen können. Danach habe sich die Stimmung verändert. „Bis auf das erste Spiel gegen Galatasaray konnten wir die Traumbühne Champions League nicht genießen. Damit fing es an mit der Negativität“, erklärte der 28-Jährige.

Von der zunehmenden Versunsicherung nahm sich Doan selbst nicht aus. „Auch ich selbst dachte zu viel nach“, räumte der Frankfurter ein. Zusätzlich erschwert worden sei die Situation durch zahlreiche Ausfälle. Deshalb habe das Trainerteam auch die bisherige taktische Ausrichtung anpassen müssen. „Wegen der vielen Verletzungen, die auch schwer aufzufangen waren, mussten wir auch unser System ändern“, sagte Doan.

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