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·22. Juni 2026
Doch eine Zukunft bei F95? Van der Sloot noch ohne Abnehmer

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Steven van der Sloot könnte entgegen der ursprünglichen Erwartungen doch für Fortuna Düsseldorf auflaufen. Weil sich bislang kein Verein gefunden hat, der die im Vertrag verankerte Ausstiegsklausel aktiviert, deutet aktuell vieles darauf hin, dass der Niederländer zumindest vorerst Teil des Drittliga-Kaders wird.
Der Rechtsverteidiger besitzt bereits einen gültigen Vertrag bei Fortuna, wurde nach dem Abstieg der Rheinländer bislang jedoch noch nicht offiziell vorgestellt. Hintergrund ist offenbar die weiterhin ungeklärte Zukunft des 23-Jährigen, der ursprünglich nicht als Spieler für die 3. Liga eingeplant gewesen sein soll. Zwar wurde van der Sloot zuletzt mit mehreren Vereinen aus dem In- und Ausland in Verbindung gebracht, konkrete Schritte in Richtung eines festen Wechsels sind bislang jedoch nicht bekannt geworden. Nach Angaben der "Rheinischen Post" haben sich lediglich drei niederländische Erstligisten nach dem Außenverteidiger erkundigt. Dabei soll es allerdings ausschließlich um Leihgeschäfte gegangen sein.
Für Fortuna kommt ein solches Modell offenbar nicht infrage. Dem Bericht zufolge haben die Verantwortlichen dem Spieler und seinem Management deutlich gemacht, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt: Entweder ein Verein zieht die Ausstiegsklausel in Höhe von 500.000 Euro oder van der Sloot tritt seinen Vertrag in Düsseldorf an. Sollte bis zum Trainingsauftakt am Sonntag keine Lösung gefunden werden, würde der Niederländer an den obligatorischen Leistungstests teilnehmen und mit der Mannschaft in die Vorbereitung starten. Aktuell spricht vieles dafür, dass genau dieses Szenario eintreten könnte.
Sportlich wäre ein Verbleib des Rechtsverteidigers durchaus interessant. Van der Sloot gehörte in der vergangenen Saison zu den Leistungsträgern des niederländischen Aufsteigers ADO Den Haag und würde die Qualität des Fortuna-Kaders auf der rechten Seite deutlich erhöhen. Dass er langfristig in Düsseldorf bleibt, gilt zwar weiterhin nicht als wahrscheinlich. Eine Zukunft bei Fortuna scheint derzeit jedoch deutlich realistischer als noch vor wenigen Wochen.







































