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·27. Juli 2026
Doch kein neuer Italien-Trainer? Das sind die Gründe

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·27. Juli 2026

Paukenschlag beim italienischen Fußballverband (Federazione Italiana Giuoco Calcio). Nach der verpassten WM 2026 und dem daraus resultierenden Rücktritt von Nationaltrainer Gennaro „Rino“ Gattuso machte man nun offenbar auch die Berufung seines Nachfolgers rückgängig.
Das berichtet der italienischen Transfer-Journalist Gianluca di Marzio am Montagvormittag.
Demzufolge soll Andrea Pirlo, italienischer „Fußball-Mozart“ und Weltmeister von 2006, der erst am Wochenende als neuer Coach der „Squadra Azzurra“ angekündigt wurde, bedingt durch seine Verbindungen zu einer russischen Wett-Webseite und zu einem russischen Milliardär nun doch nicht Nationaltrainer werden.
Italiens Verbandspräsident Giovanni Malago (67), derzeit nicht um sein Amt zu beneiden, will diese Kontakte von Andrea Pirlo (47) prüfen lassen.
Derzeit arbeitet der legendäre Mittelfeldspieler, der mit Juventus Turin vier Mal die italienische Meisterschaft (Scudetto) gewann und 2015 mit dem Rekordmeister im Champions-League-Finale von Berlin stand (1:3 gegen den FC Barcelona), noch als Trainer für den United FC aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, der komplett in den Händen des russischen Investors Sergej Lomakin ist.
Glaubt man Italiens Fußball-Bibel Gazzetta dello Sport, und für gewöhnlich tun wir das, so könnte ein anderer Kontakt nach Russland Pirlo den neuen Job direkt wieder kosten.
Der „Fall Pirlo“ wurde in Italien sehr schnell zum Politikum. Die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Pina Picierno (45), sagte: „Ihn auszuwählen, ist ein schwerwiegender Fehler. Er hat freiwillig und wiederholt sein Ansehen für eine Normalisierung des Putin-Regimes eingesetzt. Indem er an Initiativen teilnahm, die von der Kreml-Propaganda ausgenutzt wurden, während die Ukraine bombardiert wurde.“
Zuletzt sorgte Pirlo in Italien für Aufsehen, als er vor zwei Monaten zu einer Autogrammstunde in Moskau weilte.
Wie verschiedene italienische Zeitungen am Montag meldeten, werden die Geschäftsbeziehungen des Trainerkandidaten Andrea Pirlo nach Russland geprüft. Eine offizielle Begründung, wonach der 47-Jährige italienischer Nationaltrainer wird, steht noch aus.
Pirlo spielte 116-mal für Italien.
Sein Vertrag mit dem italienischen Fußballverband sollte bis 30. Juni 2030 datiert werden.







































