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·23. Januar 2026
Doch nicht Rose? Überraschende Namen auf Trainer-Shortlist der Eintracht - Bericht

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·23. Januar 2026

Eintracht Frankfurt steckt in der Krise. Auch im ersten Spiel nach der Freistellung von Trainer Dino Toppmöller präsentierte sich die SGE schwach und musste in der Champions League gegen Qarabag die nächste Pleite schlucken.Wer auf Toppmöller folgt, bleibt weiterhin unbeantwortet. Als Favorit wurde zuletzt Marco Rose gehandelt. Ob der 49-Jährige tatsächlich am Main anheuert, bleibt aber fraglich. Laut Bild haben die SGE-Bosse drei bis vier Trainer in den engeren Kreis gezogen.
Unter diesen befindet sich dem Bericht zufolge auch Kjetil Knutsen. Noch nie gehört? Der 57-Jährige ist aktuell Trainer von Bodø/Glimt. Der norwegische Klub hat jüngst in der Champions League mit einem 3:1-Sieg gegen Manchester City für Furore gesorgt. Offenbar haben die Eintracht-Bosse gut zugeschaut, weshalb sie nun konkret darüber nachdenken sollen, den 57-Jährigen einzustellen.
Knutsen spricht zwar kein Deutsch, jedoch ist die Eintracht ohnehin eher eine Multikulti-Truppe, in der überwiegend Englisch gesprochen werden soll. Demnach sei die Sprachbarriere auch kein Problem und nichts, was gegen eine Verpflichtung spräche. Problematischer ist hingegen die Tatsache, dass Knutsen aktuell ja Trainer von Bodø/Glimt ist. Der Norweger ist seit 2018 im Amt und hat noch Vertrag bis 2029.
Fraglich ist, ob der Klub seinem Erfolgscoach im Fall der Fälle Steine in den Weg legen würde. Für einen möglichen Wechsel nach Frankfurt spräche, dass die Saison in Norwegen erst im März beginnt. Aktuell spielt das Team also nur in der Champions League. Als Tabellen-28. hätte Bodø/Glimt noch eine kleine Chance auf die Playoffs, wenn sie das letzte Vorrunden-Spiel gegen Atletico gewinnen. Möglicherweise hängen die Chancen der Eintracht auch davon ab - und das Spiel in der kommenden Woche muss erst abgewartet werden.
Eine noch längere Warterei droht den Hessen allerdings bei Marco Rose. Der 49-Jährige steht noch immer bei RB Leipzig unter Vertrag. Selbst wenn er seinen Cheftrainer-Posten in der Vorsaison abgeben musste, soll er dort noch immer mehr verdienen als es in Frankfurt der Fall wäre.
Frankfurt beschäftigt sich laut Bild-Angaben zwar intensiv mit dem Coach, jedoch wäre es möglich, dass Rose erst im Sommer bereit stände oder seine Zukunft im Ausland sieht. Schließlich sei er von England und der Premier League sehr begeistert.
Neben Rose und Knutsen gilt auch Alexander Blessin als Kandidat. Der Coach von St. Pauli sei laut Bild-Angaben eine heiße Option. Der 52-Jährige soll im Klub-Umfeld der SGE viele Fürsprecher haben. Problematisch ist natürlich, dass sich St. Pauli mitten im Abstiegskampf befindet. Warum sollten sie also ihren Trainer hergeben?
Eine ganz schnelle Trainer-Verpflichtung wird es aber wohl ohnehin nicht geben. Bild-Informationen zufolge wollen die Bosse erst nach dem Heimspiel gegen Leverkusen (31. Januar) einen neuen Mann installieren, damit dieser eine ganze Woche Zeit vor dem nächsten Pflichtspiel hätte. Bis dahin werden Dennis Schmitt und Alex Meier wohl weiterhin das Interimsduo auf der Bank bilden.
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