FCBinside
·3. August 2026
„Don’t believe the hype…“: Eberl reagiert auf Hoeneß-Aussagen

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·3. August 2026

Die Zeichen stehen auf Vertragsverlängerung. Nachdem Uli Hoeneß die Chancen auf einen neuen Vertrag für Max Eberl zuletzt auf „100 Prozent“ beziffert hatte, hat sich der Sportvorstand des FC Bayern nun erstmals selbst zu den Aussagen des Ehrenpräsidenten geäußert – und zeigte sich sichtlich erfreut.
Noch Ende Mai hatte Hoeneß im SPIEGEL Zweifel an Eberls Zukunft geäußert und dessen Verlängerungschancen lediglich auf „60 zu 40“ eingeschätzt. Wenige Wochen später hat sich das Bild komplett gewandelt. Beim Testspiel gegen den FC Rottach-Egern sprach der 74-Jährige sogar von einer Wahrscheinlichkeit von „100 Prozent“.
Auf der Asienreise des FC Bayern in Südkorea reagierte Eberl jetzt erstmals auf die öffentliche Rückendeckung. „Die Worte am Donnerstag haben mich sehr gefreut, da mache ich keinen Hehl daraus. Man hört lieber Lob als Kritik“, erklärte der 52-Jährige in einer Medienrunde auf Jeju.
Auf die Frage, ob die aktuelle Phase mit dem Lob von Hoeneß und Hainer seine bislang angenehmste Zeit beim FC Bayern sei, reagierte Eberl mit einem klaren Appell: „Wie heißt es? Don’t believe the hype, don’t believe the drama.“
Trotz der positiven Signale machte Eberl deutlich, dass er seinen Fokus weiterhin auf seine tägliche Arbeit richtet. „Ich versuche, den Job für Bayern München zu machen und die Menschen, die darüber entscheiden, zu überzeugen, dass ich keine so schlechte Wahl bin. Am Ende wird es der Aufsichtsrat entscheiden.“
Gleichzeitig ließ der Sportvorstand keinen Zweifel daran, dass er seine Zukunft weiterhin beim Rekordmeister sieht: „Wenn man weitermachen möchte, dann bin ich bereit zu reden.“
Dass Eberls Standing innerhalb des Vereins zuletzt deutlich gestiegen ist, kommt nicht von ungefähr. Gemeinsam mit Sportdirektor Christoph Freund gelang es ihm, die Wunschtransfers von Vincent Kompany frühzeitig umzusetzen.
Mit Nathaniel Brown und Ismael Saibari verpflichteten die Münchner zwei Spieler, die intern höchste Priorität genossen. Zudem wurden die Entscheidungsgremien um Hoeneß und Präsident Herbert Hainer frühzeitig in die Planungen eingebunden. Laut Hoeneß erlebt der FC Bayern derzeit sogar eine „perfekte Transferperiode“.
Ganz abgeschlossen ist Eberls Arbeit auf dem Transfermarkt allerdings bisher nicht. Bis zum Ende des Transferfensters sollen nach Möglichkeit noch João Palhinha, Sacha Boey, Bryan Zaragoza und Armindo Sieb den Verein verlassen. Gelingt auch diese Aufgabe, dürften die Chancen auf eine Vertragsverlängerung endgültig kaum noch zu übersehen sein.







































