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·11. März 2026

Double-Planer, Talentfinder, Macher: Tim Steidten hat eine beeindruckende Vita

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Luca Kaiser

11 März, 2026

Der FC soll sich bereits in weiten Verhandlungen mit Tim Steidten befinden. Offenbar wollen die Geißböcke den 46-Jährigen als Kaderplaner verpflichten. Möglicherweise eine Verstärkung für den 1. FC Köln: Tim Steidten hat bereits einige Talente gefunden.

Dass die Kölner sich auf der Führungsetage anders aufstellen wollten, war bekannt. Der Name, mit dem am Montagabend Sky-Reporter Florian Plettenberg aufwartete, überraschte dann doch ein wenig. Der FC soll demnach an einer Verpflichtung von Tim Steidten arbeiten. Der 46-Jährige gilt als großer Talentfinder, hat sicherlich seinen Anteil am Meisterschafts-Kader von Bayer Leverkusen gehabt. Nun könnte er in ähnlicher Funktion bei den Geißböcken unterkommen. Und Steidten hat bei seinen bisherigen Vereinen einige Spuren hinterlassen.

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Tim Steidten gilt als großer Talentfinder (Foto: Richard Pelham/GettyImages)

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Anfänge an der Weser

Werder Bremen: Bei den Nordlichtern startete Steidten seinen Weg in den Profifußball. Im Jahr 2008 begann der damals angehende Lehrer zunächst als Nachwuchsscout und arbeitete sich im Laufe der Jahre bis zum sportlichen Leiter der Werderaner hoch. Im Laufe seiner Zeit an der Weser war Steidten unter anderem an den Transfers von Serge Gnabry, Davy Klaasen, Ludwig Augustinsson und Thomas Delaney beteiligt. Diese vier brachten dem SVW nicht nur sportliche Qualität für vergleichsweise geringes Geld, sondern auch nach den Verkäufen ein Transferplus von Millionen Euro im guten zweistelligen Bereich. Zudem gelang dem heute 46-Jährigen die Leihe von Kevin de Bruyne. Der Belgier war im Sommer 2012 vom FC Chelsea nach Bremen gewechselt und schlug mit zehn Toren und neun Vorlagen in 33 Ligaspielen voll ein. 2019 verließ Steidten die Grün-Weißen dann nach elf Jahren und wechselte zu Bayer 04 Leverkusen.

Kaderplaner mit Double-Anteil

Bayer 04 Leverkusen: Bei Bayer stieg Steidten zunächst als Leiter der Scouting-Abteilung ein. Nach drei Jahren in dieser Position stieg er dann zum Kaderplaner der Werkself auf. In den verschiedenen Tätigkeiten arbeitete Steidten an den Transfers von Moussa Diaby, Patrick Schick, Jeremie Frimpong, Piero Hincapie, Amine Adli, Robert Andrich, Florian Wirtz, Edmond Tapsoba und Odilon Koussounou mit und baute damit auch einen Großteil der späteren Meistermannschaft. Auch brachten viele dieser Spieler der Werkself, die insgesamt knapp über 116 Millionen kosteten, ein Transferplus von rund 318 Millionen Euro ein. Aus Kölner Sicht ist besonders der Wirtz-Transfer sehr schmerzhaft. Der Offensivspieler verließ den FC im Januar 2020 für kleines Geld Richtung Leverkusen, entwickelte sich dort zum Stammspieler und ging im vergangenen Sommer für rund 125 Millionen zum FC Liverpool. Im März 2023 trennten sich dann die Wege von Steidten und Leverkusen.

Früher Abschied aus London

West Ham United: Nach knapp dreieinhalb Monaten Pause wagte Steidten den Schritt nach England und wurde Technischer Direktor bei West Ham United. Bei den Hammers legte der ehemalige Bremer dann direkt los und holte mit Mohammed Kudus, Edson Alvarez, James Ward-Prowes, Konstantinos Mavropanos, Kalvin Phillips und Andrew Irving gleich sechs Spieler für insgesamt 144,55 Millionen. Allerdings verkaufte Steidten im selben Sommer auch Spieler für rund 172 Millionen Euro und erwirtschaftete so ein Plus von knapp 30 Millionen. Im Anschluss an eine Saison auf dem neunten Tabellenplatz wollte West Ham mehr und legte mit Nicklas Füllkrug, Maximilian Kilman, Crysencio Summerville, Luis Guilherme und Aron Wan-Bissaka noch einmal mächtig nach. Im Februar 2025 trennten sich die Wege, auch aufgrund der Neueinstellung von Trainer Graham Potter, der einen eigenen Kaderplaner mitbrachte.


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