LIGABlatt
·3. April 2026
Drama abgewendet: Galatasaray begleicht bei Mauro Icardi Schulden in Millionenhöhe

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Türkischen Medienberichten zufolge hat die Galatasaray-Führung gegenüber ihrem Mannschaftskapitän einen Zahlungsrückstand über mehrere Millionen Euro ausgeglichen. Damit wollten die Bosse verhindern, dass es im Saisonendspurt noch zu einem persönlichen Drama mit dem Stürmer-Star kommt.
Es deutet alles darauf hin, dass Mauro Icardi seinen Vertrag bei Galatasaray nicht verlängern und den Klub im Sommer verlassen wird. Offenbar hatte der türkische Rekordmeister gegenüber dem Argentinier bislang einige Millionen Euro Schulden durch nicht ausgezahlte Gehälter. Nun allerdings heißt es, dass diese Schuld beglichen sei und dass das Verhältnis zwischen den Klubbossen, Mauro Icardi und Cheftrainer Okan Buruk weiterhin hervorragend sei und sich kein Rosenkrieg anbahnen werde.
Galatasaray zahlt Mauro Icardi vier Millionen Euro nach
Wie die türkische Zeitung "Milliyet" berichtet, hatte Galatasaray bis zuletzt aufgrund mehrerer ausgefallener Gehaltszahlungen gegenüber Mannschaftskapitän und Vereinslegende Mauro Icardi stolze vier Millionen Euro Schulden. Demnach habe der Spieler den Verein vor einiger Zeit in einem Brief über diesen Umstand noch einmal informiert und darum gebeten, die ausgebliebenen Zahlungen schnellstmöglich nachzuholen. Dem sei man nun nachgekommen und in mehreren Meetings mit Vereinspräsident Dursun Özbek, seinem Vize Abdullah Kavukcu, Cheftrainer Okan Buruk und Mauro Icardi selbst hätten alle Seiten einander versichert, dass man sich wenigstens bis zum Saisonende unterstützen werde. Angeblich sei der Stürmer, der nun nach der Verletzung von Victor Osimhen umso mehr gefordert sein wird, persönlich besonders erpicht darauf, die vierte türkische Meisterschaft infolge zu gewinnen.
Gerüchte über einen angedrohten Streik Icardis
Der Umstand, dass die Galatasaray-Führung die ausstehenden Gehaltszahlungen gegenüber Mauro Icardi bereits jetzt beglichen hat, wird vielerorts als heimliche Bestätigung aufgefasst, dass der Mittelstürmer den Verein im Sommer tatsächlich verlassen wird. Es machten auch Gerüchte die Runde, dass Icardi mit einem Streik gedroht habe, sollten die Schulden nicht beglichen werden. Angesichts dessen, dass man sich nach dem Ausfall von Victor Osimhen eine Abstinenz des argentinischen Torjägers sportlich nicht leisten kann, habe der Spieler die Situation genutzt, um zusätzlichen Druck auf den Verein auszuüben. Ob dies wirklich stimmt, lässt sich nicht bestätigen. Klar scheint nur, dass die Gelb-Roten so oder so eine vereinsinterne Krise abwenden konnten.
Verschleppt Galatasaray Spielergehälter?
Das Ausbleiben von Gehaltszahlungen gegenüber den Spielern ist im türkischen Profifußball leider ein wiederkehrendes Thema und hat bereits in der Vergangenheit zu viel Unmut geführt. Solche Umstände vor dem Hintergrund, dass sich ein Klub wie Galatasaray gleichzeitig in Rekordausgaben für neue Spieler stürzt, lässt das ohnehin schon nicht für jeden nachvollziehbare Finanzkonzept hinter einigen Vereinen im Jahr umso nebulöser und dubioser wirken. Die Frage ist, ob Mauro Icardi derzeit der einzige Galatasaray-Spieler ist, dessen Gehalt nicht rechtzeitig ausgezahlt wurde, oder ob es noch weitere Akteure gibt, die aktuell nur nicht den gleichen Druck auf die Klub-Führung ausüben können, wie der Angreifer. Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, wäre es wohl nur eine Frage der Zeit, bis der türkische Rekordmeister die nächste große Vereinskrise zu bewältigen hätte.
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