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·23. Januar 2026

Drei Januar-Spiele – ein klares Ziel

Artikelbild:Drei Januar-Spiele – ein klares Ziel

Richtungsweisende Tage für die Roten Bullen: Mit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim am Samstag (15.30 Uhr) fällt der Startschuss für eine Englische Woche. „Wir sind in einer Position, in der wir selbstbewusst sagen können, dass wir in diesen drei Spielen jeweils drei Punkte holen können“, erklärte unser Coach Ole Werner mit Blick auf den anstehenden Dreierpack.

Am Dienstag (20.30 Uhr) geht es für unsere Jungs im Nachholspiel beim FC St. Pauli direkt wieder auswärts ran. Zum Abschluss der Englischen Woche kommt Mainz 05 am Samstag, 31. Januar (15.30 Uhr), in die Red Bull Arena. „Es beginnt aber alles mit dem Spiel in Heidenheim“, so Ole. „Und es ist nie besonders angenehm, dort zu spielen. Wir kennen die Stärken des Gegners.“


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Unser Team hat die wichtigsten Fakten zu den kommenden Gegnern längst auf der Festplatte – wir stellen sie euch hier vor.

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1. FC Heidenheim (16. Platz, 13 Punkte)

„Sie spielen sehr körperlich, gut organisiert, diszipliniert, sind stark bei Standards und gut im Umschalten“ - unser Chefcoach kennt die Heidenheimer gut. Oles persönliche Bilanz gegen den FCH liest sich aktuell allerdings noch ausbaufähig: Von neun Trainerduellen mit Frank Schmidt gewann Ole bislang nur zwei. „So, wie die bisherigen Spiele verlaufen sind, bringt er mir wahrscheinlich eine Torte mit“, sagte er bei der Spieltags-PK mit einem Lächeln im Gesicht. Als Coach der Roten Bullen hat er aber eine weiße Weste: Im Hinspiel siegten wir dank der Tore von Rômulo und Christoph Baumgartner mit 2:0.

Ins neue Jahr ist Heidenheim mit zwei Unentschieden (2:2 gegen Köln, 1:1 in Wolfsburg) und einer knappen Niederlage beim FSV Mainz 05 (1:2) gestartet. Nachdem die Schmidt-Elf mit acht Niederlagen, zwei Remis und nur einem Sieg schwer aus den Startlöchern gekommen war, befindet sie sich vor dem Spiel gegen unsere Jungs mit 13 Punkten wieder mittendrin im Rennen um den Klassenerhalt.

Wer ist neu?

Im Winter haben die Verantwortlichen gleich drei Neuzugänge an Land gezogen: Für die Offensive kam Rechtsaußen Christian Conteh von Eintracht Braunschweig. Die defensiven Außenbahnen wurden mit den beiden Leihspielern Leonidas Stergiou (VfB Stuttgart, rechts) und Hennes Behrens (TSG Hoffenheim, links) verstärkt.

FC St. Pauli (18. Platz, 12 Punkte)

Dass das Team des ehemaligen RBL-Nachwuchstrainers Alexander Blessin trotz des letzten Tabellenplatzes nicht zu unterschätzen ist, hat es am vergangenen Wochenende im ausverkauften Dortmunder Signal-Iduna-Park eindrucksvoll bewiesen.

Dort kam St. Pauli nach einem 0:2-Rückstand zurück und stand kurz vor einem Punktgewinn beim favorisierten Champions-League-Teilnehmer. Emre Can rettete dem BVB schließlich in letzter Sekunde per Elfmeter den 3:2-Sieg. Blessin sagte im Anschluss: „Zum zweiten Mal in vier Tagen so einen späten Nackenschlag zu bekommen, tut extrem weh.“ Denn auch beim Pflichtspielstart ins Jahr 2026 kassierten die Kiezkicker beim 1:2 in Wolfsburg eine späte Niederlage.

Bevor es am Dienstagabend unter Flutlicht gegen unsere Jungs geht, empfängt St. Pauli am Freitag (20.30 Uhr) den HSV zum großen Hamburg-Derby am Millerntor.

Wer ist neu?

Im Winter kamen zwei Akteure neu zum Nordclub: Torhüter Emil Gazdov (Valour FC) ist zunächst als Ersatz für Stammkeeper Nikola Vasilj eingeplant. Der japanische Innenverteidiger Tomoya Ando (Avispa Fukuoka) soll sofort helfen und feierte in Dortmund nach seiner Einwechslung seine Premiere.

1. FSV Mainz 05 (17. Platz, 12 Punkte)

Während es für Mainz in Europa (Conference League) nahezu wie am Schnürchen läuft und die 05er über die Ligaphase direkt in die K.o.-Runde eingezogen sind, steckt der Club in der Bundesliga im Abstiegskampf fest.

Anfang Dezember übernahm Urs Fischer deshalb die Cheftrainer-Position von Bo Henriksen. Der Schweizer hat die Rheinhessen mit seiner ruhigen Art und einem klaren Defensivfokus stabilisiert. Die erste Niederlage unter Fischer gab es am vergangenen Spieltag in Köln, wo der FSV nach Führung noch mit 1:2 verlor. Zuvor hatten die Mainzer in sechs Pflichtspielen unter dem neuen Coach zwei Siege und vier Remis eingefahren.

Wer ist neu?

Mit Silas (offensive Außenbahn, VfB Stuttgart), Philipp Tietz (Sturm, FC Augsburg) und Stefan Posch (Abwehr, Como) hat Mainz neues Personal für die zweite Saisonhälfte verpflichtet. Drei Spieler, die die Bundesliga kennen und mit ihrer Erfahrung im Abstiegskampf helfen sollen.

„Diese drei Spiele sind wichtig für uns – auch, um nach der Winterpause und dem ausgefallenen Pauli-Spiel wieder richtig in Tritt zu kommen“, ordnet Ole Werner ein. „Am Ende dieser drei Spiele ist die Tabelle wieder glatt gezogen und wir ein Stück schlauer.“

Der Auftrag ist klar: Die Roten Bullen wollen ihren Fußball spielen, ihre Hausaufgaben erledigen und am Ende des Monats weiterhin mitten im Rennen um einen Platz im internationalen Geschäft stehen.

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