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·21. Januar 2026

Drei Pleiten zum Jahresstart: Leverkusen-Boss zählt Mannschaft an

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Mit einer herben 1:4-Niederlage gegen Stuttgart startete Bayer Leverkusen ins Jahr 2026. Auch in den darauffolgenden Partien gelang es der Werkself nicht, wenigstens einen Punkt mitzunehmen. Nach der 0:1-Pleite gegen Hoffenheim folgte am Dienstagabend ein 0:2 gegen Olympiakos. Die Werkself verlor in der Champions League wichtige Zähler im Rennen um die K.o.-Phase.

Der Fehlstart ins neue Jahr sorgt nicht nur bei den Fans für Unmut, sondern auch bei Sportchef Simon Rolfes. Er fand deutliche Worte nach der Niederlage: "Es war ein Spiel, in dem wir nicht gut angefangen haben, wieder mal. Und dann läufst du hinterher."


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Frühe Gegentore als wiederkehrendes Problem

So unterschiedlich die drei Niederlagen im Jahr 2026 auch verliefen, eine Parallele ist klar erkennbar: frühe Gegentreffer. Gegen Stuttgart kassierte Leverkusen das erste Tor bereits in der siebten Minute, in Hoffenheim in der neunten und gegen Olympiakos sogar schon in der zweiten Minute. In allen Partien musste die Mannschaft somit über weite Strecken einem Rückstand hinterherlaufen.

Mit Blick auf die reinen Zahlen beim kicker, hätte das Spiel gegen Olympiakos dennoch einen anderen Verlauf nehmen sollen. 738 zu 290 gespielte Pässe, 17 zu sechs Torschüsse und 72 Prozent Ballbesitz sprechen auf dem Papier für einen dominanten Auftritt. Auf der Anzeigetafel schlug sich diese Überlegenheit jedoch nicht nieder.

Auch Rolfes erkannte die ordentlichen Phasen im Spiel, bemängelte jedoch die fehlende Konsequenz: "Danach gab es eine Phase, in der wir es deutlich besser gemacht und auch die Chancen herausgespielt haben. Aber diese letzte Konsequenz, der Killerinstinkt vor dem Tor oder in den einzelnen Duellen, hat uns gefehlt. In dieser Phase müssen wir den Ausgleich machen und das Spiel mehr in den Griff bekommen."

Saisonziele geraten in Gefahr

Durch die drei Niederlagen hat sich auch der Blick auf die eigenen Ziele verschärft. In der Bundesliga liegt Leverkusen mit vier Punkten Rückstand auf die Königsklassen-Plätze nur auf Rang sechs. In der Champions League steht man derzeit auf Platz 19 und damit nur zwei Zähler vom Ausscheiden in der Gruppenphase entfernt.

Entsprechend hoch ist der Druck vor den kommenden Aufgaben. Siege gegen Werder Bremen in der Liga und Villarreal in der Champions League haben nun oberste Priorität. Rolfes macht klar: "Es muss auch von der Mannschaft kommen. Es gibt Phasen, in denen du unter Druck stehst. Dass wir jetzt ein Endspiel gegen Villarreal haben, ist Teil unseres Wettbewerbs."

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