Football Italia
·11. Juni 2026
Drei Serie-A-Spieler, die bei der WM im Fokus stehen

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·11. Juni 2026

Die Weltmeisterschaft ist endlich da, und für italienische Anhänger wird das Turnier ein bittersüßes Erlebnis. Einerseits ist das Großereignis ein Fest des Fußballs, die größte Party des schönen Spiels. Andererseits ist es eine Party, zu der Italien nicht eingeladen wurde – und das bereits zum dritten Mal in Folge. Tatsächlich sind es 2026 12 lange Jahre her, dass der viermalige Weltmeister zuletzt diese geschichtsträchtige Bühne betreten hat, und wenn das Spektakel 2030 ansteht, wird diese Durststrecke bereits ins 16. Jahr gehen.
Wir erinnern uns alle daran, wie die Reise endete. Gennaro Gattusos Azzurri schienen im Qualifikations-Playoff-Finale gegen Bosnien bereits auf Kurs zu sein, wobei Moise Keans frühes Tor den Weg zur lang ersehnten Rückkehr zur Weltmeisterschaft ebnete. Dann wurde Alessandro Bastoni vom Platz gestellt, die Bosnier glichen zehn Minuten vor Schluss durch Haris Tabakovic aus, und der hünenhafte Torhüter Gianluigi Donnarumma konnte im Elfmeterschießen diesmal nicht seine gewohnten Heldentaten liefern.
Doch auch wenn Italien nicht nach Nordamerika fährt, tun es einige der größten Namen der Serie A sehr wohl. Auf welche von ihnen sollten Fans der Liga in diesem Sommer achten? Werfen wir einen Blick darauf.

GENUA, ITALIEN – 17. MAI: Christian Pulisic von Milan blickt während des Serie-A-Spiels zwischen Genoa CFC und AC Milan im Stadio Luigi Ferraris am 17. Mai 2026 in Genua, Italien, auf das Feld. (Foto von Simone Arveda/Getty Images)
Gibt es bei dieser Weltmeisterschaft im Sommer überhaupt Spieler, die unter noch größerem Druck stehen als Christian Pulisic? Falls ja, dann ist die Liste kurz. Der Flügelspieler des AC Milan wurde zu „Captain America“ stilisiert, und einige Vertreter der notorisch überzogenen amerikanischen Sportmedien glauben tatsächlich, er sei der „LeBron James des Fußballs“. In Europa wissen wir, dass das ganz sicher nicht der Fall ist, aber er bleibt der talentierteste Spieler in einer USMNT-Mannschaft, die den Großteil des Turniers in diesem Sommer ausrichten wird.
Online-Wettanbieter sehen die Amerikaner unter den drei Co-Gastgebern als die Mannschaft mit den größten Chancen auf einen tiefen Turnierlauf. Das beliebte 5Gringos Online-Sportsbook gibt ihnen eine Quote von 66/1 auf den Turniersieg, und auch wenn das mit ziemlicher Sicherheit nicht passieren wird, muss Pulisic seine Mannschaft irgendwie mindestens ins Viertelfinale führen, damit die Millionen Amerikaner, die das Turnier besuchen, die Weltmeisterschaft überhaupt als einigermaßen erfolgreich ansehen.
Wie Pulisic das schaffen will, weiß wohl nur er selbst. Er hat gerade eine miserable zweite Saisonhälfte im San Siro hinter sich, in der er seit der Jahreswende kein einziges Tor für die Rossoneri erzielt hat. Sein Formtief führte dazu, dass Milan vom zweiten Tabellenplatz und dem echten Kampf um den Scudetto bis auf Rang fünf abrutschte und die Qualifikation für die Champions League verpasste. Doch eingehüllt in die amerikanische Flagge scheint seine Form genau zum richtigen Zeitpunkt zurückzukehren.
Pulisic steuerte kürzlich beim 3:2-Testspielsieg gegen Senegal im MetLife Stadium, dem Austragungsort des Finales am 19. Juli, ein Tor und eine Vorlage bei. In ähnlicher Form wird er weitermachen müssen, wenn die Gastgeber in diesem Sommer erfolgreich sein wollen. Wenn nicht, könnte er in der amerikanischen Presse schnell zur Zielscheibe werden – so wie zuletzt in Mailand.

ROM, ITALIEN – 29. OKTOBER: Manu Koné von AS Roma gestikuliert während des Serie-A-Spiels zwischen AS Roma und Parma Calcio 1913 im Stadio Olimpico am 29. Oktober 2025 in Rom, Italien. (Foto von Paolo Bruno/Getty Images)
Wenn man an Frankreich denkt, den Zweitfavoriten, denkt man an den unberechenbaren Kylian Mbappé und den amtierenden Ballon-d’Or-Gewinner Ousmane Dembélé. An Romas zentralen Mittelfeldspieler Manu Koné denkt man dagegen nicht unbedingt, doch der 25-Jährige wird in diesem Sommer eine entscheidende Rolle im Herzen des französischen Mittelfelds spielen.
Der Giallorosso hat sich in den vergangenen zwei Jahren zu einem wichtigen Baustein für Didier Deschamps entwickelt, vor allem angesichts des Formrückgangs von Real-Madrid-Profi Eduardo Camavinga, der eigentlich in den kommenden Jahren der Star dieses Mittelfelds sein sollte. Doch Camavinga ist raus, Koné ist drin – und in diesem Sommer könnte ihm eine große Rolle zufallen.
Koné stand in vier von Frankreichs sechs WM-Qualifikationsspielen in der Startelf, sehr zur Überraschung vieler, wirkte dabei aber keine Sekunde fehl am Platz. Seine bissigen Auftritte im Zentrum ermöglichten es sowohl Mbappé als auch Dembélé, vor ihm aufzublühen, und es wird erwartet, dass er beim Auftaktspiel der Bleus gegen Senegal am 16. Juni an der Seite von Aurélien Tchouaméni beginnt. Wenn Deschamps’ Mannschaft zum dritten Mal in Folge das Finale erreichen und damit einen Rekord einstellen will, dann wird ihr Roma-Star im Mittelfeld wohl viel von der unsichtbaren Arbeit erledigen, damit die anderen um ihn herum die Schlagzeilen stehlen können.
Vier Männer, die 2006 ihr WM-Debüt gaben, werden auch bei diesem Sommerturnier 20 Jahre später dabei sein. Lionel Messi und Cristiano Ronaldo sind zwei von ihnen, der legendäre mexikanische Torhüter Guillermo Ochoa ein weiterer. Der vierte ist der erfahrene kroatische und beim AC Milan spielende Mittelfeldmann Luka Modrić.
Der 40-Jährige hat auf dieser Bühne in den vergangenen Jahren geglänzt. 2018 gewann er den Goldenen Ball, als er den Vatreni half, mit dem Einzug ins Finale die Welt zu überraschen. In Katar vier Jahre später war Modrićs Einfluss erneut unübersehbar: Der damals 36-Jährige spielte 666 von möglichen 690 Minuten, als Kroatien die Bronzemedaille holte und dabei unter anderem den Favoriten Brasilien ausschaltete.
Nun will er im stolzen Alter von 40 Jahren das Ganze noch einmal schaffen – bei aller Wahrscheinlichkeit nach seiner letzten Weltmeisterschaft. Kann er Kroatien als Kapitän zu einem weiteren gewaltigen Außenseiterlauf führen? Wenn die letzten beiden Turniere ein Hinweis sind, würden wir das keineswegs ausschließen.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































