Dreikampf um Wharton: United aktiv, Chelsea und Real Madrid mischen sich ein – Palace fordert 100 Millionen | OneFootball

Dreikampf um Wharton: United aktiv, Chelsea und Real Madrid mischen sich ein – Palace fordert 100 Millionen | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: 90PLUS

90PLUS

·10. August 2026

Dreikampf um Wharton: United aktiv, Chelsea und Real Madrid mischen sich ein – Palace fordert 100 Millionen

Artikelbild:Dreikampf um Wharton: United aktiv, Chelsea und Real Madrid mischen sich ein – Palace fordert 100 Millionen

Der Transfer-Poker um Adam Wharton wird immer heißer: Manchester United hat nach Informationen mehrerer britischer Medien sein Interesse an dem Crystal-Palace-Mittelfeldstar intensiviert und arbeitet aktiv an einem Deal. Doch der englische Rekordmeister steht nicht alleine im Rennen – Chelsea und Real Madrid drohen, United den begehrten Engländer vor der Nase wegzuschnappen. Crystal Palace hat seine Preisvorstellung klar kommuniziert: Mindestens 100 Millionen Euro soll der 22-Jährige kosten.

Der Hintergrund für Uniteds erneutes Aufflackern im Wharton-Poker ist schnell erklärt: Mit dem Abgang von Casemiro und der anhaltenden Verletzungsmisere rund um Manuel Ugarte fehlt dem Kader von Trainer Michael Carrick ein echter Sechser, der Spiele kontrollieren und Rhythmus vorgeben kann. Youri Tielemans und Andrey Santos wurden bereits verpflichtet, doch Wharton gilt als anderes Profil – ein technisch starker Aufbauspieler, der mit seinem linken Fuß das Spiel aufbaut und Struktur ins Mittelfeld bringt.


OneFootball Videos


Chelsea als härtester Konkurrent

Laut übereinstimmenden Berichten von CaughtOffside, Football365 und The Hard Tackle ist Chelsea derzeit der gefährlichste Mitbewerber. Chelsea-Coach Xabi Alonso soll Wharton explizit als Prioritätsziel für sein Mittelfeld auserkoren haben. Die Blues haben dem Vernehmen nach bereits Kontakt zu Crystal Palace aufgenommen und führen Verhandlungen. United hingegen würde den Transfer gerne für rund 70 bis 80 Millionen Euro abwickeln – eine Zahl, die Palace bislang nicht als Ausgangsbasis akzeptiert.

Dazu mischt auch Real Madrid im Hintergrund mit. Die Königlichen gelten nach Berichten von Goal.com und The Peoples Person als „gefährlicher Joker“ im Transferpoker, auch wenn sie sich bislang nicht mit einem konkreten Angebot aus der Deckung gewagt haben. Für Wharton selbst könnte ein Wechsel zu Real eine Traumoption darstellen – was United im direkten Vergleich unter Druck setzt.

Palace bleibt hart: 100-Millionen-Forderung

Crystal Palace lässt keinen Zweifel daran, wer die Bedingungen diktiert. Der Verein aus dem Süden Londons hält an seiner Forderung von rund 100 Millionen Euro fest und zeigt bislang keinerlei Bereitschaft, von dieser Summe abzurücken. Wharton ist bis Sommer 2029 vertraglich gebunden, Palace sieht sich also in keiner Drucksituation und kann gelassen abwarten, wer das Rennen macht.

Wharton selbst hat sich öffentlich nicht zu seiner Zukunft geäußert. Fest steht: Der Engländer gehört zu den gefragtesten Mittelfeldspielern Europas. Seine ruhige Spielweise, seine Übersicht und seine Verlässlichkeit im defensiven Mittelfeld haben ihm nicht nur zahlreiche Nationalmannschaftseinsätze eingebracht, sondern auch das Interesse der europäischen Topklubs geweckt.

Kann United das Rennen machen?

Für Manchester United ist die Situation heikel: Das Transferfenster schließt am 1. September um 23 Uhr britischer Zeit, und je länger die Verhandlungen ziehen, desto wahrscheinlicher wird es, dass Chelsea oder Real Madrid den entscheidenden Schritt macht. TeamTalk berichtete zuletzt, dass die Red Devils ihr Interesse „dramatisch neu entfacht“ haben – doch ohne ein konkretes, annähernd marktgerechtes Angebot werden die Gespräche mit Palace kaum in Fahrt kommen.

Klar ist: Wharton wird diesen Sommer seinen Klub wechseln – die Frage ist nur, wohin. United, Chelsea oder Real Madrid: Einer von drei Großklubs wird sich am Ende durchsetzen. Und Crystal Palace wird in jedem Fall einen dreistelligen Millionenbetrag kassieren.

Impressum des Publishers ansehen